Michael J. Fox: Wir müssen über Parkinson sprechen!

Michael J. Fox
Michael J. Fox © Cover Media

Michael J. Fox (53) und Ryan Reynolds (38) sprachen über ihre Erfahrungen mit Parkinson.

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Öffentliche Diskussionen

Im Alter von 30 Jahren wurde der Hollywoodstar ('Zurück in die Zukunft') mit der Parkinson-Krankheit diagnostiziert. Mit seiner Stiftung 'The Michael J. Fox Foundation for Parkinson Research' möchte der Schauspieler die Menschen für die Krankheit sensibilisieren. Fox ist überzeugt davon, dass Gespräche über Parkinson in der Öffentlichkeit der Krankheit zugutekomme. "Sobald ich meine Diagnose bekannt machte, war es ein enorme Chance und ein enormes Privileg", berichtete er in einem gemeinsamen Interview mit Ryan Reynolds ('Selbst ist die Braut') in der 'Today Show'.

Fox erklärte weiterhin, dass er die an Parkinson erkrankten Menschen bedaure, die ihr Leiden in der Öffentlichkeit verschweigen. Aber er selbst machte seine Krankheit auch erst sieben Jahre nach der Diagnose bekannt und heute setzt er sich dafür ein, einen neuen Dialog um die Krankheit zu kreieren: "Parkinson ist eine degenerative, progressive Krankheit", seufzte er und fügte hinzu: "Es gibt viel Schamgefühl im Zusammenhang mit Krankheiten."

Auch sein Kollege Ryan Reynolds kam persönlich mit der Krankheit in Kontakt: Seit 20 Jahren leidet sein Vater an Parkinson, doch ist er wesentlich verschwiegener. "Mein Vater gehört einer sehr stolzen Generation an und er spricht nicht oft darüber. Er hat es vielleicht ein oder zweimal laut gesagt. Es ist interessant, wenn man ein Familienmitglied hat, das mit dieser speziellen Krankheit diagnostiziert wurde, und sich nicht aktiv im Kampf dagegen engagiert. Das hat alle anderen dazu gebracht, nach Quellen zu suchen. Uns hat das auf eine merkwürdige Art zusammengebracht", berichtete er.

Seit 2008 ist auch Ryan Reynolds in die Stiftung von Michael J. Fox involviert und beide Schauspieler vereint das gemeinsame Ziel, eine Heilmethode gegen Parkinson zu finden.

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