Michael Douglas überrascht nichts mehr

Michael Douglas
Michael Douglas © Cover Media

Es passiert immer wieder, dass Michael Douglas (69) in verschiedenen Drehbuchszenen an sein eigenes Leben erinnert wird.

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Erlebnisreiches Leben

Der neueste Film des Stars ('Last Vegas') trägt den Titel 'And So It Goes', in dem sein Charakter unfreiwillig zum Großvater wird. Sein Sohn muss ins Gefängnis und jetzt soll sich der Opa, der von der Existenz seiner Enkelin bisher nichts wusste, um das neunjährige Mädchen kümmern. Die Handlung erinnert in Teilen an das reale Leben des Hollywoodstars - auch sein Sohn Cameron sitzt momentan eine langjährige Haftstrafe wegen Drogendelikten ab. "Man liest ein Drehbuch und an diesen Stellen lächelt man … das kommt der eigenen Geschichte nah", gab Douglas im Interview mit der 'New York Post' zu. "Ich bin an einem Punkt in meinem Leben, in einem Alter, wo man so viel erlebt hat, dass einen nichts mehr wirklich überrascht."

Der Filmemacher Rob Reiner (67, 'Verliebt und ausgeflippt') führte bei der Komödie Regie und fürchtete, dass die Handlung Michael Douglas Probleme bereiten könne. Er bot dem Leinwandheld sogar an, Teile der Story zu verändern, doch dieser nahm die Konfrontation mit der Situation an: "Er sagte einfach, wir sollten es so lassen. Es muss offensichtlich hart für ihn gewesen sein", erklärte Reiner.

Am Sonntag feierte 'And So It Goes' Premiere in New York und Douglas erschien in Begleitung seiner Frau Catherine Zeta-Jones (44, 'Broken City'). Das Paar wirkte entspannt und harmonisch und bewies erneut, dass die Probleme aus dem Jahr 2013 und die vorübergehende Trennung der Vergangenheit angehören. Neben Douglas feierte seine Kollegin Diane Keaton (68, 'The Big Wedding') die Premiere, die in dem Film ihre gesanglichen Fähigkeiten zur Schau stellte. Der Griff zum Mikrofon fiel ihr jedoch nicht leicht, da Frankie Vallie (80, 'Grease'), der Frontsänger der 'Four Seasons', ebenfalls in dem Streifen performte. "Sie wusste nicht, dass Valli auch in dem Film auftreten würde", kicherte Reiner. "Sie fragte mich, warum ich ihr das antat. Ich hätte sie zu Tode geängstigt. Aber ich antwortete ihr, sie solle sich keine Sorgen machen."

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