Michael Douglas ist von Smartphones genervt

Michael Douglas ist von Smartphones genervt
Michael Douglas © Cover Media

Smartphones machen es laut Michael Douglas (70) schwer, Privatsphäre zu genießen.

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"Alle wollen Selfies"

Der Schauspieler ('Ant-Man'), der mit seiner Frau Catherine Zeta-Jones (45, 'Chicago') die beiden Kinder Carys und Dylan großzieht, kann mit seiner Familie nur selten ungestört sein. Schuld daran sind Fans und ihre Handys. "Klar, alle wollen Selfies. Oder knipsen dich auch ungefragt. Es ist schon sehr nervig, wenn man irgendwo mit seiner Familie sitzt und glaubt, das sei ein privater Moment. Bis man dann realisiert, dass drei Tische weiter doch schon wieder jemand sein Smartphone gezückt hat", klagte der Hollywoodstar im Interview mit der 'Berliner Morgenpost'. "Ganz zu schweigen davon, dass heute alles so viel schneller geht. Manchmal liegt man im Urlaub am Strand und noch während man sich abtrocknet, sind schon Fotos davon im Internet, wie man gerade in die Wellen sprang. So ist das heute eben."

Er selbst wuchs als Sohn von Schauspiellegende Kirk Douglas (98, 'Spartacus') ebenfalls mit einem berühmten Vater auf und konnte sich an den Trubel also früh gewöhnen. Trotzdem vermisst er manchmal die Anonymität. "Aber der Vorteil, Sohn eines berühmten Vaters zu sein, ist es, dass man früh den Umgang mit Ruhm lernt", erklärte er. Außerdem weiß er, dass am Dasein als Promi nicht alles schlecht ist. "Und jedes Mal, wenn ich vielleicht genervt bin, dass ich nirgends unerkannt hingehen kann, fällt mir wieder ein, wie viel leichter ich dafür eine Reservierung in meinem Lieblingsrestaurant bekomme. Die Sache hat einfach Vor- und Nachteile."

Michael selbst kann mit Smartphones und sozialen Medien übrigens wenig anfangen, wie er kürzlich im Gespräch mit 'Extra' verriet und kommt selbst mit der Nachhilfe durch seine Kids nicht hinterher. "Ich lerne nur sehr langsam, ich werde sehr nervös", gab Michael Douglas zu. "Ich sage, 'Zeigt es mir', und [meine Kinder] versuchen es mir aus der Hand zu nehmen. Dann sage ich: 'Nehmt mir das doch nicht aus der Hand. Erklärt es mir, zeigt es mir, damit ich es machen kann. Ihr macht das so schnell, dass ich das nicht nachmachen kann.'"

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