Michael Caine: Fürsorglicher Mensch

Michael Caine
Michael Caine © Cover Media

Michael Caine (81) wurde schon früh zum Mann.

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Dank seiner Mutter

Der britische Kino-Star ('Alfie') wuchs gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder und seinen Eltern Ellen und Maurice in London auf, doch mehrere Jahre lang musste die Familie ohne den Vater auskommen. Dieser zog nämlich als Soldat in den Zweiten Weltkrieg. Dank seiner Mutter lernte Michael, sich um sie und seinen Bruder zu kümmern. "Sie war eine unglaubliche Frau. Obwohl mein Bruder und ich beide [fast 1,90 m] groß waren und sie bloß eine kleine dicke Frau, [1,55 m] groß", schmunzelte der Schauspieler im Interview mit dem 'Esquire'-Magazin. "Als mein Vater wegging - er verließ uns während des Krieges für fünf, sechs Jahre -, war ich sechs und mein Bruder drei. Und statt zu jammern und zu weinen, machte [unsere Mutter] uns mit einem Satz zu Männern. Sie drehte sich um und sah uns an und sagte: 'Euer Vater ist weg, also müsst ihr beide euch um mich kümmern'. Und wir beide sagten: 'Ok, Mama, mach dir keine Sorgen. Wir kümmern uns um dich'. Und mit diesem einen Satz wurden wir zu Männern. Und so bin ich schon mein ganzes Leben - ich kümmere mich um jeden."

Doch nicht nur dieser Satz aus dem Mund seiner Mutter formte den Charakter des Leinwand-Darstellers. Auch die positive Einstellung, die seine Eltern stets an den Tag legten, übernahm er. "Wir waren arm und von [meiner Mutter] lernte ich, Armut mit einem Lächeln hinzunehmen", besann sich der Engländer zurück. Und auch den mütterlichen Humor erbte er. "Sie war sehr lustig. Lustiger als mein Vater. Ich bin so lustig wie meine Mutter, nicht so wie mein Vater. Er war eher sarkastisch. Er konnte etwas bissig werden. So bin ich nicht. Ich meide es tunlichst, die Gefühle anderer Menschen zu verletzen", betonte Michael Caine.

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