Michael "Bully" Herbig hat genug von Comedy

Michael Herbig
Michael 'Bully' Herbig will seine Comedy-Karriere beenden- © picture alliance / Sven Simon, Frank Hoermann/SVEN SIMON

Einmal noch, dann ist Schluss mit lustig: Michael 'Bully' Herbig (47, 'Zettl') kündigte in einem Interview mit dem 'Zeit'-Magazin" an, dass für ihn 2017 das Ende seiner Comedy-Zeit eingeläutet wird. Der Abschluss wird allerdings bombastisch: Zum 20-jährigen Jubiläum der 'Bullyparade' wird er einen gleichnamigen Episodenfilm ins Kino bringen. Anschließend plane er allerdings ein Projekt, das "mit Ansage nicht lustig" werde. Er sei nun 47 Jahre und wüsste nicht, ob er mit 50 immer noch in Frauenklamotten steigen möchte, sagte Herbig zu den Gründen für den Entschluss.

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Nach "Bullyparade"-Film

"Ich bin ja nicht auf die Welt gekommen und habe gesagt, ich bin jetzt Komiker", verriet Herbig weiter. Er wollte immer nur Filme machen. Derzeit plane er einen Thriller gemeinsam mit Hollywood-Regisseur Roland Emmerich (59, 'White House Down'). Für ihn wäre es ein Traum, wenn die Leute von ihm einen Thriller akzeptieren würden. Die Geschichte soll sich um die Familien Strelzyck und Wetzel drehen, die Ende der 1970er Jahre mit einem Heißluftballon aus der DDR in die BRD geflohen sind.

 

2017 wird's erstmal lustig

 

Zunächst sind allerdings beim 'Bullyparade'-Film die Lachmuskeln gefordert: "Dieser Episoden-Film wird unter anderem aus unendlichen Weiten, Blutsbrüdern und Monarchen bestehen. Eine explosive Mischung!", kündigte Herbig an. Auch seine Mitstreiter zeigen sich bereits euphorisch. Rick Kavanian (44) zum Beispiel meinte zum bevorstehenden Projekt: "Seitdem ich weiß, dass wir wieder gemeinsam einen Film machen, tanze ich jeden Tag Sirtaki in meiner Raumkapsel und mache Yoga im Yeti-Kostüm!"

Zum ersten Mal seit dem Ende der 'Bullyparade' und den Kinoerfolgen 'Der Schuh des Manitu' und '(T)Raumschiff Surprise - Periode 1' sind dann nämlich wieder Herbig, Kavanian und Christian Tramitz (60) auf der Leinwand vereint. Der Drehbeginn soll im Frühjahr 2016 sein. Die Zuschauer können übrigens über die dort vorkommenden Sketche selbst abstimmen: Auf Bullys Facebook-Seite und auf Instagram wird gefragt, welche bekannten Figuren die Fans in dem Kinofilm auf jeden Fall sehen wollen.

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