Micaela Schäfer: Bank kündigt einfach ihr Konto

Micaela Schäfer zeigt gerne viel Haut
Zeigt Micaela Schäfer für die Deutsche Bank zu viel Haut? © dpa, Jens Kalaene

Ist das Model für die Deutsche Bank zu zeigefreudig?

Micaela Schäfer ist als Kundin bei der Deutschen Bank unerwünscht! Und das ist kein Witz, denn obwohl das Geschäftskonto der 28-Jährigen angeblich gut gefüllt ist, hat die Bank sie jetzt rausgeschmissen! Die Begründung laut Micaela: Das zeigefreudige Model schädige das Image der Bank. "Ich war total geschockt! Ich dachte, es wäre ein Scherz. Kündigung, weil mein Name negativ behaftet sei, hat ein Mitarbeiter der Deutschen Bank gesagt", erzählt sie im RTL-Interview.

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Ist Micaela zu sexy für die Anzugträger? Die Deutsche Bank sagte auf Nachfrage der ‚Hamburger Morgenpost’ nur „Laut unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen dürfen beide Seiten die Kontoverbindungen ohne Angabe von Gründen auflösen.“

Die 28-Jährige versteht den Rauswurf nicht. Denn wenn sie in die Bankfiliale geht, hat sie immer etwas an. “Das ist eine Frechheit, ich mache doch nur meine Arbeit und verdiene sauberes Geld!" Das sieht die Bank offenbar anders.

Aber darf man Micaela einfach so vor die Tür setzen? Rechtsanwalt Friedemann Ahr findet das problematisch: "Die Kündigung ist in soweit rechtens, als dass die Bank sich aussuchen kann, mit wem sie Geschäfte macht. Geschäftsschädigend ist das Verhalten von Micaela nicht, zumal ja sowieso keiner weiß, bei wem sie ihr Konto hat." Bis jetzt zumindest!

Übrigens ist es nicht das erste Mal, dass Micaela durch ihr Blankziehen Ärger hat. In mehreren Städten durfte die als ‚Nackt-DJane’ gebuchte Berlinerin aus Jugendschutzgründen nur mit Klamotten auftreten.

Und jetzt also die Konto-Kündigung.

Aber Micaela lässt sich nicht unterkriegen. „Mein Manager hat sich gleich ein anderes Geschäftskonto gesucht, da haben sich alle gefreut und wollten Autogramme."

Dann ist ja wieder alles in bester Ordnung. Und vor allem die männlichen Angestellten am Schalter der neuen Bank werden über den Kundenzuwachs erfreut sein.

Bilderquelle: dpa

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