Miami Horror: "Illumination"

Miami Horror: "Illumination"
Das Album "Illumination" von Miami Horror ist ab 29. April überall erhältlich. © EMI Music

Ein Indie-Elektro-Abenteuer vom Feinsten

Nach Empire of the Sun kommt hier ein weiterer vielversprechender Musikexport aus Australien: Miami Horror. Der Name könnte auch Titel eines Gruselfilms sein, doch weit gefehlt. Hinter Miami Horror verbirgt sich eine Band aus Melbourne, die auf ihrem Debüt-Album "Illumination" einen stimmigen Mix aus Elektro, Indie, Dance, Pop, Funk und Disco zaubert, der seinesgleichen sucht.

- Anzeige -

In ihrer Heimat herrscht um Miami Horror - bestehend aus den Soundtüftlern Benjamin Plant, Josh Moriarty, Aaron Shanahan und Daniel Whitechurch - bereits ein echter Hype. Zu recht! Denn Genre-Grenzen ist für die vier ein Fremdwort. Gewaltig, fliegende Grooves treffen auf Vintage-Synthesizer, verschmelzen mit Psychedelic-Klängen oder umherschweifenden Krautrock-Basslinien und vereinen sich mit im Ohr bleibenden Pop-Melodien. Miami Horror experimentieren mit satten, nahezu Chillwave-artigen Instrumentalstücken (wie das wunderschöne "Infinite Canyons"), futuristischen Disco-Perlen ("I Look To You"), sommerlichen Party-Jams ("Holidays") und hymnengleichen Synthie-Epen ("Sometimes"). Und obwohl die Band zugegeben hat, dass es sich bei "Illumination" um einen typischen Fall von Perfektionismus, monatelangem Überarbeiten, Verfeinern, Optimieren und endlos scheinendem Vollenden handelte, waren sie am Ende bereit, das Album den sehnsüchtig wartenden Fans zu präsentieren. Und das Warten hat sich in diesem Fall mehr als gelohnt. "Illumination" ist bei uns ab 29. April erhältlich und ein heißer Anwärter auf die Scheibe des Sommers.

— ANZEIGE —