Met-Gala 2013: Heidi Klum so schön wie eine Braut

Heidi Klum bei der Met-Gala in NY
Heidi Klum im weißen Kleid bei der Met-Gala

Warum so zurückhaltend Heidi?

Langer, weißer Seidenrock und eine Korsage mit silbernen Stickereien: Wenn wir es nicht besser wüssten, könnte man annehmen Heidi Klum sei geradewegs dabei zu heiraten. Die aufwendig geschnittene Kreation von ‚Marchesa‘, die das Topmodel bei der diesjährigen ‚Costume Institute Gala‘ (kurz Met-Gala) in New York trug, sieht einem Brautkleid doch verdächtig ähnlich und hat so gar nichts mit dem eigentlichen Motto der Gala ‚Punk: Chaos to Culture‘ zu tun.

Ein bisschen überrascht waren wir schon: Normalerweise kennen wir die 39–Jährige als extrovertiert, für jeden Spaß zu haben und vor allem niemals zu schüchtern für eine Motto-Party. Wenn es darum geht in eine neue Rolle zu schlüpfen und sich zu verkleiden, ist Heidi stets vorne mit dabei und sorgt mit ihren mehr als ungewöhnlichen und aufwendig gestalteten Outfits für Aufsehen. Doch statt Spitze, Nieten und viel Schwarz schien der Moderatorin dieses Jahr wohl eher der Sinn nach Romantik und Zurückhaltung gestanden zu haben und so präsentierte sie sich lieber in einer eleganten, weißen Robe mit Fishtail-Rock und einer korbähnlichen Corsage, die mit unzähligen Perlen bestickt war.

Miley, Anne und Co.: Echte Punk-Girls

Zugegeben, ganz alleine war sie mit diesem Trend aber nicht: Auch Katie Holmes, Emmy Rossum oder Emily Deschanel erschienen ganz Punk untypisch in romantischen, weißen Kleidern und setzten lediglich mit dramatischem Augen-Make-up ein paar rockige Akzente.

Schlimm war das Ganze aber nicht, denn dafür nahmen Miley Cyrus, Sarah Jessica Parker oder Anne Hathaway das Thema umso wörtlicher und sorgten mit schrillen Netzkleidern, Irokesen-Hüten und viel nackter Haut für einigen Gesprächsstoff.

Komplett am Thema vorbei gestylt waren auch Katy Perry, die in einem gold bestickten Kleid mit Jesus-Bild, Krone und dicken Kreuz-Ohrhängern erschien, sowie Kim Kardashian in einem hochgeschlossenen Blumen-Kleid, das, wie mittlerweile nicht anders gewohnt, ihren schwangeren Körper etwas ZU sehr betonte.

Letztlich geht es aber genau darum: Jedes Jahr im Mai stürmt die Crème de la Crème aus Musik, Film und Mode die legendäre ‚Costume Institute Gala‘ im Metropolitan Museum in New York, die neben den ‚Oscars‘ den größten Starauflauf bietet. Immer unter einem neuen Motto geht es ums Sehen und vor allem gesehen werden – sich modisch austoben, unbedingt erwünscht!

Bildquelle: WENN.com

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