Meryl Streep: Von der Freundin zur Rolle gedrängt

Meryl Streep
Meryl Streep © coverme.com

Meryl Streep (64) wollte die Rolle in 'Im August in Osage County' eigentlich nicht spielen, aber eine Freundin bat sie darum.

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Ich habe es nicht genossen

Die Schauspielerin ('Sophies Entscheidung') mimt hier die pillenschluckende Violet, die nicht nett zu ihren Kindern ist. Dafür erntete sie ihre 18. Oscarnominierung - obwohl sie sich anfangs nicht sicher gewesen ist, ob sie diese unsympathische Person überhaupt spielen wollte. Eine gute Freundin überzeugte sie schlussendlich: "Meine Freundin sagte mir: 'Meryl, du hattest eine großartige Mutter. Sie hat dir alle Möglichkeiten geboten und dich immer unterstützt. Meine Mutter sagte mir, dass ich ein Nichts sei und nie etwas erreichen werde'", erinnerte sich die Amerikanerin im Gespräch mit der britischen 'Metro'. "Sie sagte: 'Du musst diese Rolle für mich und jedes andere Mädchen spielen, das eine schlechte Mutter hatte.' Das hat mich echt getroffen, denn ich wusste, dass sie Recht hatte. Ich habe dann meinen Agenten angerufen und gesagt, dass ich es mache, aber ich habe es nicht genossen. Es war keine Rolle, die Spaß gemacht hat."

Meryl Streep spielt in einem Ensemble, zu dem Julia Roberts (46), Juliette Lewis (40), Ewan McGregor (42) und Benedict Cumberbatch (37) gehörten. Die Arbeit mit ihren Kollegen wäre nett gewesen, aber sie mochte ihre Figur nicht wirklich. "Es lastete nicht alles auf meinen Schultern und das mochte ich. Meine Figur war häufig nur der Katalysator für die Sachen, die sich zwischen den anderen Familienmitgliedern abspielten. Es war schön, in einem Ensemble zu arbeiten. Es war eine tolle Truppe von Schauspielern, Leute, die ihre Arbeit ernst nehmen. Ich fand auch, dass uns der Humor in der Geschichte gerettet hat", befand Meryl Streep.

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