Meryl Streep: Protest auf dem roten Teppich

Meryl Streep: Protest auf dem roten Teppich
Meryl Streep © Cover Media

Protestanten stürmten den roten Teppich der Filmpremiere von 'Suffragette - Taten statt Worte' in London.

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Aufruhr bei der Premiere

Zahlreiche Frauenrechtler der Organisation Sisters Uncut störten die Premiere des neuen Films von Meryl Streep (66, 'Der Teufel trägt Prada') und Carey Mulligan (30, 'Drive') am 7. November in London. Die Protestanten, die schwarze T-Shirts und Leggings trugen, sprangen über die Abzäunungen und stürmten den roten Teppich der Veranstaltung. Die Aktivisten machten ihrem Ärger über die Entscheidung der britischen Regierung Luft, die Finanzierung von Serviceeinrichtungen, die Opfer von häuslicher Gewalt unterstützen, zu kürzen. 'Theguardian.com' berichtete, dass die Protestanten die Aufmerksamkeit der Menschen auf dieses Problem lenken wollten. "Der Kampf ist noch nicht vorbei" lautete ein weiterer Slogan.

Es ist nicht bekannt, ob Meryl Streep oder ihre Kollegin Carey Mulligan zu dem Zeitpunkt auf dem roten Teppich waren, als die Protestanten sich dort auf den Boden legten. Andere hielten Schilder in die Luft mit dem Schriftzug 'Tote Frauen können nicht wählen'. Gleichzeitig gingen grüne und lilafarbene Rauchbomben in der Nähe des Odeon-Kinos hoch. Sicherheitsleute trugen die Aktivisten aus dem abgesperrten Bereich heraus.

'Suffragette - Taten statt Worte', der neue Film mit Meryl Streep und Carey Mulligan, handelt von der Frauen-Wahlrechtsbewegung in Großbritannien Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts und kommt am 4. Februar 2016 in die deutschen Kinos.

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