Meryl Streep: Lasst euch nicht unterkriegen

Meryl Streep: Lasst euch nicht unterkriegen
Meryl Streep © Cover Media

Meryl Streep (66) wurde in Hollywood nicht immer mit offenen Armen empfangen.

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Fiese Bemerkungen wegstecken

Bis heute wurde die Schauspielerin ('Die eiserne Lady') 19 mal für einen Oscar nominiert und konnte auch drei der Goldjungen mit nach Hause nehmen. Am Anfang ihrer Karriere musste sie aber wie andere auch kämpfen. Auf ihrer offiziellen Facebookseite ließ die Schauspielikone ein Foto von sich als 27-Jährige in der New Yorker U-Bahn veröffentlichen. Dazu schrieb sie:

"Das war auf dem Weg von einem Vorsprechen für 'King Kong', bei dem mir gesagt wurde, dass ich zu hässlich für die Rolle sei."

Meryl wollte sich mit dem Posting aber nicht in Selbstmitleid wälzen, sondern andere Kolleginnen anspornen, sich von solchen fiesen Bemerkungen nicht unterkriegen zu lassen. "Das war ein wichtiger Moment für mich. Diese eine Bemerkung hätte meine Träume, Schauspielerin zu werden, entweder zum Einstürzen oder aber mich dazu bringen können, mich davon nicht unterkriegen zu lassen und weiter an mich zu glauben. Ich holte tief Luft und sagte: 'Es tut mir leid, dass ich zu hässlich für Ihren Film bin, aber Ihre Meinung ist nur eine von vielen und ich werde mich an freundlicheren orientieren.'"

Die Amerikanerin erinnerte sich auch in der britischen Talkshow von Graham Norton an die unschöne Episode ihres Lebens, als sie einem italienischen Filmproduzenten und dessen Sohn gegenüber saß: "Der Vater sagte zu seinem Sohn auf Italienisch - was ich verstand - 'Warum setzt du mir dieses hässliche Ding vor?' Das ist ganz schön ernüchternd, wenn man ein junges Mädchen ist. Ich sagte ihm 'Ich habe verstanden, was sie gesagt haben. Es tut mir leid, dass ich nicht schön genug bin, um in 'King Kong' zu sein.'"

Meryl Streep ließ sich zum Glück nicht beirren und beeindruckte die Welt trotzdem mit ihrer Schauspielkunst.

Cover Media

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