Meryl Streep: Florence war schlecht, aber leidenschaftlich

Meryl Streep: Florence war schlecht, aber leidenschaftlich
Meryl Streep © Cover Media

Meryl Streep (66) vergöttert den Gesang von Florence Foster Jenkins (†76).

- Anzeige -

Faszinierende Filmfigur

Die Hollywoodgröße stellt in ihrem neuesten Film die amerikanische Sopran-Sängerin dar, die aufgrund ihrer stimmlichen Qualitäten in den 1940ern immer im Gespräch war - und dies selten positiv. "Es ging nicht darum, dass sie schlecht war, es ging mehr darum, dass sie schlecht mit Herz war", erklärte Meryl dem britischen Magazin 'Sunday Times Culture'. "Sie hatte eine solche Freude. Und du kannst ihre Vorbereitung hören."

Für Meryl ist nicht nur das fehlende Talent von Florence - sie hatte nie einen einzigen Ton oder Takt getroffen - ausschlaggebend für die Charakterentwicklung ihrer Figur, sondern auch deren Beziehung zu Schauspieler St. Clair Bayfield (†91), der im Film 'Florence Foster Jenkins' von Hugh Grant (55) dargestellt wird.

"Die Welt ist hässlich, verzweifelnd und verachtenswert - da stimmen wir alle zu", lächelte Meryl. "Aber Liebe kann auch viel schaffen. Nicht nur Bayfields Liebe für Florence, so missglückt und desillusionierend sie auch war, aber die Liebe für Musik und Kunst. Wie sie uns aus dieser Welt hinaus tragen kann ..."

Wer sich von der Liebe der Sopran-Sängerin selbst überzeugen will: 'Florence Foster Jenkins' mit Meryl Streep und Hugh Grant kommt am 24. November in die deutschen Kinos. 

Cover Media

— ANZEIGE —