Menowin: Knastaufenthalt war wie eine Rettung

Der Sänger ist wieder auf freiem Fuß

Er ist wieder auf freiem Fuß: Menowin Fröhlich durfte drei Tage eher als geplant die JVA in Darmstadt verlassen. Dort hat der Sänger die letzten 300 Tage verbracht und gibt sich jetzt geläutert. Im Interview mit RTL erzählt der 24-Jährige, dass die Monate im Gefängnis zwar hart waren, ihm aber diese Zeit gut getan hat. "Für mich war klar, ich muss hier diese Zeit nutzen, diese Zeit nehmen, um von allem frei zu werden. Von Alkohol, von Drogen, von Streitereien, von Böshaftigkeiten."

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Deswegen, sagt Menowin heute, sei der Knastaufenthalt wie eine Rettung gewesen, um von der Sucht loszukommen. Außerdem hat er dort eine Antigewalttherapie angefangen, die er auch draußen fortsetzen will. "Ich möchte meine Zeit nie mehr im Gefängnis verbringen! Ich bin schon wirklich froh, dass ich jetzt hier auf eurer Seite stehen kann und nicht auf der hinteren Seite der Mauer. Ich schäm' mich dafür, vor meinen Kindern und vor allen Leuten, im Gefängnis gesessen zu haben!"

Eine späte Reue. Ganze 31 Einträge umfasst die Strafakte Menowin - von Taschendiebstahl über Körperverletzung bis hin zu Betrug. 31 Delikte, die er innerhalb von nur sechs Jahren angehäuft hat. Schuld seien seine unglücklich Kindheit, falsche Freunde und Drogen, "die verändern den Charakter“, so Menowin.

Jetzt muss sich der 24-Jährige in seinem neuen Leben zurechtfinden - und mit ganz profanen Dingen beschäftigen, wie zum Beispiel Geschenke für seine drei Kinder besorgen, denn mit denen er Dank der vorgezogenen Entlassung Weihnachten verbringen kann. "Das ist für mich das größte Geschenk. Ich möchte gar keine Geschenke. Für mich ist das größte Geschenk, dass sie mir meine Freiheit wieder gegeben haben und dass meine Kinder bei mir sind", sagt Menowin.

Wenn Menowin Fröhlich seine guten Vorsätze in die Tat umsetzt, dann könnte er 2012 vielleicht endlich das erreichen, was er sich schon lange wünscht: Ein eigenes Album und endlich eine Nummer 1 in den Charts!

(Bildquelle: RTL)

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