Meat Loaf: Früher war alles besser!

Meat Loaf
Meat Loaf © Cover Media

Meat Loaf (67) kann sich nicht vorstellen, dass Musiker heutzutage besonders langlebige Karrieren haben.

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Kritik an moderner Musik

Der erfahrene Sänger ist bereits seit mehr als 40 Jahren im Geschäft und ist vor allem für seine Power-Hymnen wie 'Bat Out of Hell' und 'I'd Do Anything for Love (But I Won't Do That)' bekannt. Sein Erfolg hat über die Jahre hinweg angehalten, aber Meat Loaf - der mit bürgerlichem Namen Marvin Lee Aday heißt - kann sich nicht vorstellen, dass das für viele aktuelle Popstars der Fall sein wird. "Heutzutage hält sich keiner lange. Es ist eine sehr komische Zeit in der Musikindustrie. Als ich aufwuchs, war Musik sehr wichtig im Leben eines Menschen. Man beurteilte Momente der Zeit anhand von Musik, aber jetzt macht man das nicht mehr. Die meisten heutigen Künstler werden in 40 Jahren nicht mehr da sein", vermutete Meat Loaf im Interview mit 'The Big Issue'. "Das werden sie einfach nicht. Die Songqualität ist schlichtweg nicht da. Es gibt die Songqualitäten eines [Bruce] Springsteens oder von U2 oder eines Stings oder eines Bon Jovis oder eines Jim Steinmans nicht mehr."

Meat Loaf selbst ist nicht nur Musiker, sondern konnte auch als Schauspieler Erfolge feiern. So spielte er unter anderem im Oscar-nominierten Film 'Fight Club' mit oder hatte einen Auftritt im Kultklassiker 'The Rocky Horror Picture Show'. Gerüchten zufolge soll er bald schon an der Seite von Whoopi Goldberg (59, 'Teenage Mutant Ninja Turtles') für den Film 'TCB Baby' vor der Kamera stehen.

Allgemein verbringt das Multitalent seine Zeit lieber mit Schauspielern als mit Musikern. "Schauspieler sind die Menschen, in deren Gegenwart ich mich am wohlsten fühle und, ob Sie es glauben oder nicht, das sind die Menschen, die ich echter finde. Zumindest diejenigen, mit denen ich gearbeitet habe. Wir machen 'Fight Club' und Brad Pitt bekommt 20 Millionen Dollar, ich vielleicht 300.000 Dollar, aber es macht keinen Unterschied, denn wenn wir zusammenarbeiten, geht es nicht um das Geld, es geht um die Szene. Wir sind gleichgestellt", erklärte Meat Loaf.

Cover Media

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