Meadow Walker klagt gegen Porsche: Paul Walker könnte noch leben

'Fast and the Furios'-Star Paul Walker starb bei einem Autounfall
Paul Walker starb am 30. November 2013 © WENN.com, CKAA/ZDS

Musste Paul Walker quallvoll sterben?

Die 16-jährige Tochter von Paul Walker geht fast zwei Jahre nach dem Tod des Hollywood-Stars gerichtlich gegen den Autobauer Porsche vor. In einer offiziell eingereichten Schrift verklagt sie den Sportwagenhersteller wegen 'widerrechtlicher Tötung‘, wie das Promi-Portal 'TMZ' berichtet.

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Walker kam am 30. November 2013 in einem 2005 Carrera GT ums Leben. Meadow Walker reichte jetzt Klage ein, da der Wagen, mit dem ihr Vater verunglückte, eine Reihe von Entwicklungsfehlern aufwies. Diese Fehler hätten Schäden ausgelöst, so der Anwalt der 16-Jährigen, die dafür verantwortlich gewesen sein, dass der Schauspieler sich nicht mehr selbst aus dem Fahrzeug befreien konnte als dieses in Flammen aufging. Neben einer fehlenden Stabilitätskontrolle wird in der Anklageschrift auch auf das Fehlen einer Maßnahme, die Insassen nach einer Kollision vor Flammen schützt, hingewiesen. "Ohne diese Mängel in dem Porsche Carrera GT wäre Paul Walker heute am Leben“, heißt es in der Klage.

Meadow und ihr Vater Paul Walker
Meadow Walker ist das einzige Kind des verstorbenen Schauspielers © Meadow Walker

Offiziell war bisher zu hohe Geschwindigkeit der Grund für den Unfall und damit dem Tod von Paul Walker und seinem Kumpel Roger Rodas gewesen. Doch in der von Meadow Walker eingereichten Klageschrift wird eine wesentlich geringere Geschwindigkeit angegeben, als bisher von den Behörden bekanntgegeben. Statt der zwischen 128 und 150 km/h soll Roger Rodas, der am Steuer des Fahrzeugs saß, lediglich nur zwischen 100 und 115 Stundenkilometer gefahren sein.

Meadow Walkers Anwalt Jeff Milam sagt dem Promi-Portal TMZ: "Das Fazit ist, dass der Porsche Carrera GT ein sehr gefährliches Auto ist. Er gehört nicht auf die Straße. Und wir sollten nicht ohne Paul Walker oder seinen Freund Roger Rodas sein.“

Bisher hat sich der Automobilhersteller noch nicht zu der Klage geäußert. Zu Beginn des Jahres hatte Porsche jedoch offiziell mitgeteilt, dass es durch Rodas' Fehler zu dem Unglück kam, nicht das Fahrzeug Schuld am Tod der beiden Männer sei.

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