Matthias Schweighöfer: Keine Zeit für 'Tatort'

Matthias Schweighöfer
Matthias Schweighöfer © Cover Media

Matthias Schweighöfer (33) möchte endlich wieder kleinere Filme drehen, anstatt bei Mainstream-Produktionen mitzumachen.

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Kein Kommissar

Der Schauspieler ('What a Man') konnte auf der großen Leinwand mit Kassenschlagern wie 'Vaterfreuden' oder 'Schlussmacher' zahlreiche Besucher ins Kino locken und habe sich dadurch den Luxus erarbeitet, wieder die Rollen zu verkörpern, die er über alles liebt. "Jetzt kann ich auch mal wieder kleinere Filme machen", freute sich der Blondschopf gegenüber 'Bild am Sonntag'. Also wird er nicht - wie in der vergangenen Woche gemunkelt - als 'Tatort'-Kommissar im TV zu bewundern sein. Der Darsteller musste feststellen, dass er die nächsten drei Jahre gar keine Zeit für so ein Projekt hätte und ausgebucht ist. Keine schlechte Nachricht für einen Schauspieler. Außerdem wolle sich Matthias als solcher noch mal ganz neu erfinden: "Ich war gerade im Urlaub und habe mir da so meine Gedanken gemacht", gab er zu. So sollen die romantischen Komödien, mit denen er seine größten Erfolge feierte, erstmal in den Hintergrund treten und seriösen Figuren den Vorzug lassen. "Ganz sicher spiele ich wieder ernsthafte Rollen", stellte er klar. Schließlich habe er sein Talent dafür ja auch bereits mehrfach bewiesen und konnte zum Beispiel mit seiner Darbietung als Marcel Reich-Ranicki (†93) in dem Fernsehfilm 'Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki' überzeugen. Seine Kino-Hits habe er aber vor allem aus geschäftlichen Gründen gedreht. "Ich habe ja mit Pantaleon Films meine eigene Produktionsfirma gegründet, und es hat ein paar Jahre gedauert, bis die auf eigenen Beinen stand. Da muss man natürlich ein paar Filme machen, die der Firma helfen, das Geld wieder einzuspielen, um sich Experimente erlauben zu können."

Dass der Kino-Held nun doch nicht im 'Tatort' zu sehen sein wird, wird bestimmt auch seine Liebsten freuen, für die er dadurch mehr Zeit haben dürfte. Er erzieht mit seiner Partnerin Ani Schromm (30) schließlich die fünfjährige Greta und seit Februar auch einen Sohn - Familienglück pur. Das wisse Matthias Schweighöfer durchaus zu schätzen. "Wenn es einem schlecht geht, ist es einfach cool, dass es die gibt", schwärmte er gegenüber der Illustrierten 'Bunte' und betonte, dass sein Nachwuchs das sei "worauf ich am meisten stolz bin. Die Kinder beziehungsweise die Familie, das ist so die grundehrlichste Liebe."

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