Marteria: Von Rostock nach New York …

Marteria
Marteria © Cover Media

Marteria (31) kam vom Fußball über das Modeln zur Musik.

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… bis nach Berlin

Der Rapper ('Lila Wolken') gilt als einer der angesagtesten Künstler Deutschlands und stürmte mit seinem neuen Album 'Zum Glück in die Zukunft II' die Spitze der deutschen Album-Charts. Momentan ist der gebürtige Rostocker, dessen bürgerlicher Name Marten Laciny lautet, auf Deutschland-Tour unterwegs. Trotz seines vollen Terminkalenders nahm sich der Star die Zeit, mit 'liga3-online.de' über seine Vergangenheit als angehender Profifußballer und seine Entscheidung, sein Leben doch nicht dem Sport zu widmen, zu sprechen. Mit 18 Jahren beschloss Marteria, die Fußballkarriere an den Nagel zu hängen und als Model in New York zu arbeiten. Der Grund für den Richtungswechsel: "Wenn man mit 18 Jahren die Chance hat, von Rostock nach New York zu gehen, muss man diese Möglichkeit wahrnehmen. Man würde es sonst sein Leben lang bereuen. Und man denkt ja auch, 'wenn das alles nicht klappt, gehst du wieder zurück und spielst Fußball'. Aber man muss das annehmen, jeder, der das nicht macht, hat keine Eier. Das ist der Sinn des Lebens, glaube ich."

Mittlerweile wohnt der Vater eines Sohnes in Berlin, doch Rostock behält immer einen Platz in seinem Herzen. In einem früheren Interview erklärte Marteria, wie ihn seine Jugend in der Plattenbausiedlung geprägt hat: "Es war eigentlich eine sehr tolle Zeit. Wenn man Fußball spielen wollte, standen unten vor der Tür schon 25 Jungs. Die Gemeinschaft unter den Kids in diesen Plattensiedlungen war ungemein schön", berichtete er gegenüber dem 'Kölner Stadt-Anzeiger'. Leider habe es auch negative Momente gegeben, wie der Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Lichtenhagen, weshalb seine Mutter mit ihm schließlich nach Warnemünde zog. Sein Song 'Mein Rostock' handelt von der Liebe des Stars zu seiner Heimatstadt und zeigt, warum es ihn immer wieder dorthin zurückzieht: "Ich wollte sagen: Eh, ihr mit euren Vorurteilen wisst gar nicht wie schön es bei uns ist! Auch wenn die Stadt vielleicht dunkle Dämonen hat. Ich kämpfe so für ein besseres Image. Wir Mecklenburger und Rostocker sind sehr stolz auf unsere Heimat. Wir sind so ein wenig das Texas von Deutschland, das Outback", schwärmte Marteria.

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