Markus Kavka: Thüringen ist ein DJ-Paradies

Markus Kavka
Markus Kavka © Cover Media

Markus Kavka (46) verriet, warum er die Plattenteller am liebsten im Ostern dreht.

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Partys sind hier am besten

Seit 20 Jahren macht Kavka Musikfernsehen und wurde mit seinen Sendungen bei VIVA und MTV bekannt. Auch jetzt ist das Fernsehen noch seine Hauptverdienstquelle, nebenbei arbeitet der gebürtige Ingolstädter auch als DJ und Autor. In einem Interview mit der 'superillu' sprach er über seine Auftritte als DJ, die er vor allem in Thüringen hinlegt. Warum gerade dort? "Das Land ist ein DJ-Paradies", erklärte Kavka. "Die Partys im Osten, besonders in Thüringen, sind einfach die Besten! Im Westen warten die Leute erst mal ab und wollen vom DJ überzeugt werden. In Thüringen wollen die Leute feiern und sehen den DJ nicht nur als Dienstleister, sondern eher als Anheizer der eigenen Party." Seine Plattensammlung setzt sich vor allem aus Techno- und Housemusic zusammen und so konnte sich Kavka mit seinem Clubsound in den vergangenen Jahren einen Namen machen.

Das Musikfernsehen, mit dem der Wahl-Berliner seine Karriere startete, erklärte er bedauerlicherweise für tot. So sei auch MTV oder VIVA kein Thema mehr für ihn: "Nein, MTV ist inzwischen Pay-TV und VIVA war zu jung für mich. Musikfernsehen gibt es in der klassischen Form eh nicht mehr. 'Number one!' läuft noch bei ZDF Kultur, aber der Sender wird im Laufe des Jahres dicht gemacht", bedauerte er. Dafür mache der Moderator mittlerweile viel im Internet und plant für die Zukunft einen eigenen Youtube-Kanal.

Schon in einem früheren Interview beklagte der Star den Verlust anspruchsvoller Musik im Fernsehen. Was der Grund dafür sei? "Heute hat man einen ganz anderen Umgang mit Musik, wie man sie beschafft oder sich darüber informiert. Außerdem kann man damit nicht mega Quote machen. Je spezieller die Musik und je hochwertiger die Aufmachung ist, desto schwieriger ist es, ein breites Publikum anzusprechen. Und Sendungen wie 'Number One!' mit Bands wie Depeche Mode, U2 und Metallica sind aufwendig und teuer … Im Endeffekt ist das so ein Aufwand-Nutzen-Ding. Die Sendung kostet so und so viel und so und so viele Leute gucken zu. Es wäre schon sehr romantisch zu sagen, das sei anders", zitierte ihn 'urbanite.com'.

Für sein neuestes Projekt wendet sich Markus Kavka der Filmindustrie zu und moderiert das Filmmagazin 'Unicato', das mittwochs um 0:30 Uhr im MDR läuft.

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