Markus Kavka: Job als Dozent

Markus Kavka
Markus Kavka © Cover Media

Markus Kavka (47) wird erster Pop-Dozent an der Universität Paderborn.

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Neue Aufgabe

Der ehemalige MTV-Moderator konnte einen Job an der Universität in Nordrhein-Westfalen ergattern. "Im Rahmen der noch zu gründenden Pop-Dozentur wird Markus Kavka als erster Paderborner Pop-Dozent nicht nur eine Lehrveranstaltung für 10 BA- und MA-Studierende gemeinsam zum Bereich Popmusikjournalismus anbieten, sondern zu mindestens zwei Extra-Terminen und damit zusammenhängenden Events zugegen und aktiv sein", teilte der Studiengangsleiter Prof. Dr. Christoph Jacke über Facebook mit.

Schon im November war der Journalist, der wöchentlich auf 'ZDFkultur' mit seinem Musikmagazin 'Number One' große Stars interviewt, Gast beim Paderborner Lehrinstitut und nahm an der Podiumsdiskussion 'NumberOne?! Musik in den Medien zwischen Ignorierung, Musikfernsehen und Internet' teil. Im Anschluss sprach er über seine Erfahrungen als Musikjournalist. Wie schön, dass die Uni Markus als alten Hasen der Musik-Branche für den neuen Job gewinnen konnte, schließlich weiß er, wovon er spricht, und konnte über die Jahre eine Menge Erfahrung sammeln. Seine jüngeren Fans lieben ihn vor allem deswegen, weil er ewig jung zu bleiben scheint.

Wobei er im Interview mit 'spiegel.de' schon betonte, gereift zu sein: "Ich bin doch erwachsen. Das sollte ich ja auch sein in meinem Alter. Aber man sollte Erwachsenwerden und -sein gar nicht so sehr daran festmachen, wie man aussieht, wo man jobbt oder für wen. Den Kram, den ich im Fernsehen mache, den gucken 15-Jährige genauso wie 50-Jährige. Man verständigt sich heute eben mehr über Interessen als über das Alter." Dabei sei er immer derselbe geblieben und ließ sich im Job als Interviewer niemals verbiegen. "Ja, so abgedroschen das klingt. Ich mache die Sachen, die mich interessieren, und stelle die Fragen, die mich bewegen."

Beruflich kann er auf eine tolle Karriere blicken, privat ist Markus allerdings nicht verheiratet und hat auch keine Kinder. Zwar stand er ein paar Mal kurz davor, sich zu verloben, doch scheiterten die Beziehungen leider wieder. Doch auch aus diesen Erfahrungen könne der smarte Moderator etwas Positives ziehen. "Dann lernt man, dass man das nicht erzwingen kann. Und anstatt darüber traurig zu sein, macht man das Beste daraus und führt ein Leben, bei dem man auch allein Spaß haben kann. Bei dem man sich selbst genügt", erklärte er der Publikation. So plane er nicht weit im Voraus - wer weiß schon, was die Zukunft bringt? "Ich lebe einfach eher in den Tag herein und lass es auf mich zukommen. Keine Ahnung, wie überhaupt der nächste Monat aussehen wird, geschweige denn das nächste Jahr. Ich will auch gar nicht wirklich wissen, wie das aussehen wird. Da guck ich lieber von einem Tag auf den nächsten und mach's mir lustig."

Jetzt hat Markus Kavka auch bald Studenten, die er bespaßen und belehren muss.

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