Mark Ruffalo: Lauter Protest gegen Präsident Trump

Mark Ruffalo: Lauter Protest gegen Präsident Trump
Mark Ruffalo © Cover Media, CoverMedia

"Er erlaubt Faschismus!"

Mark Ruffalo (49) wollte Donald Trumps (71) laxe Haltung gegen Neonazis nicht durchgehen lassen.

Der Schauspieler ('The Kids Are All Right') gehörte zu den Demonstranten, die am Dienstag [15. August] gegen ihren Präsidenten auf die Straße. Das Staatsoberhaupt hatte, nachdem am Wochenende in Charlottesville eine Frau bei einer Demonstration gegen einen Neonazi-Marsch ums Leben kam, nicht explizit die Neonazis als Aggressoren identifiziert, sondern nur schwammig von "Gewalt von mehreren Seiten" gesprochen. Am Montag nannte er dann zwar die weißen Rassisten beim Namen und verurteilte sie, aber am Dienstag suchte der Präsident bei einer chaotischen Pressekonferenz in New York die Schuld wieder bei den Gegendemonstranten, die seiner Meinung ebenfalls gewalttätig gewesen seien und nicht alle, die beim Neonazi-Marsch mitgelaufen waren, wären schlechte Menschen gewesen. Viele Stars wie Lady Gaga, John Legend oder JK Rowling regten sich auf Twitter furchtbar über diese Bemerkungen auf, aber Mark Ruffalo ging noch einen Schritt weiter. Der Hollywoodstar war zu Gast in der Broadway-Show des Dokumentarregisseurs Michael Moore (63, 'Fahrenheit 9/11') und sie erzählten, dass sie einen Bus gemietet hätten, der 200 Leute zum Trump Tower bringen könnte, denn dort hielte sich Präsident gerade auf. Gesagt, getan. Eigentlich sollte der Protest nur ein Andenken an das Opfer Heather Heyer (†32) sein, aber es wurde schnell ein Marsch gegen Trump und Ruffalo war ganz vorne dabei. Er schrie: "Wir sind hier, um an einen Menschen zu denken, der auf amerikanischer Erde von einem Nazi umgebracht wurde. Lasst uns seinen Namen rufen, damit Donald Trump hören kann, was hier passiert - er hat diese Leute zugelassen. Er hat Faschismus zugelassen. Er hat den KKK zugelassen, er hat den Nazis erlaubt, ihr hässliches Gesicht zu zeigen und wir sind hier, um ihn daran zu erinnern, dass dies etwas kosten wird. Amerikaner haben deshalb ihr Leben verloren. Ruft ihren Namen: Heather Heyer." Auf der Demo fanden sich auch Olivia Wilde (33, 'Dr. House') und Tom Sturridge (31, 'Vanity Fair'), die gerade das Stück '1984' am Broadway gespielt hatten. Die Darstellerin schrie mit der Menge "Trump repräsentiert nicht Amerika" und da lief sie bei Mark Ruffalo sicherlich offene Türen ein.

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