Mark Ruffalo kennt Wut

Mark Ruffalo kennt Wut
Mark Ruffalo © Cover Media

Mark Ruffalo (47) hatte als Kind manchmal Angst vor seinem Vater. Der Hollywoodstar konnte sich als grüner Superheld Hulk in den 'Avengers'-Filmen eine riesige Fangemeinde aufbauen, seit dem 23. April ist er in 'Age of Ultron' im Kino zu sehen.

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"Mein Vater war der Hulk!"

Im Gespräch mit dem 'Rolling Stone' enthüllte der Star, dass ihm diese unbändige Wut, die den Nuklearphysiker Bruce Banner in den alles zerschmetternden Hulk verwandelt, nicht unbekannt ist: Als Kind, wenn sein Vater wütend wurde, hatte der Star selbst das Gefühl, einem rasenden Monster gegenüber zu stehen.

"Ich erinnere mich deutlich daran, wie es als Kind war, wenn mein Vater sauer auf mich war: Ich dachte dann, er sei der Hulk, nur dass er nicht grün war. Er war rot - ein roter Hulk", erzählte Mark. "Er hatte diese buschigen Augenbrauen und dunkle Haare und seine Venen traten hervor. Seine Hände wurden zu Fäusten und ich dachte mir: 'Er ist der Hulk!' Er wurde nie gewalttätig, aber er war so verdammt heftig. Mein Verständnis von Wut ist tief darin verwurzelt."

Doch nicht nur mit Wut hat Mark Ruffalo seine Erfahrungen gemacht: Er kennt auch die Angst vor dem Tod ganz genau. 2001 fanden Ärzte einen Gehirntumor bei ihm, nur Wochen vor der Geburt seines ersten Kindes. Der Tumor stellte sich zwar als gutartig heraus, doch hinterließ durchaus Narben bei dem Star: Lange Zeit war sein Gesicht halbseitig gelähmt, was ihn unter anderem die Rolle in 'Signs - Zeichen' kostete, die dann Joaquin Phoenix (40) übernahm. Außerdem hört der Hollywoodler nichts auf dem linken Ohr.

"Es war letztendlich doch ein Segen: Ich habe gelernt, was Vergänglichkeit bedeutet - 15 Jahre vor meinen Altersgenossen", schloss Mark Ruffalo dennoch optimistisch.

Cover Media

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