Mark Forster kann seinen Erfolg nicht fassen

Mark Forster
Mark Forster © Cover Media

Mark Forster (30) hat mit seinem großen Erfolg nicht gerechnet.

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Damit hat er nicht gerechnet

Der Sänger stürmte dieses Jahr mit seinem Lied 'Au Revoir', das sich zu einer der Hymnen der Fußball-WM entwickelte, die Charts und erhielt dafür drei Goldene Schallplatten. Diesen Erfolg kann der Pfälzer manchmal immer noch nicht fassen. So findet er es beispielsweise "Wahnsinn", dass er die Auftritte seiner 'Bauch und Kopf'-Tour, die gestern in Hamburg startete, in größere Konzerthallen verlegen musste. "Und selbst die, auf die wir ausgewichen sind, sind ausverkauft", freute er sich. "Damit rechnet man nicht. Auch nicht, dass 'Au Revoir' so erfolgreich wird und eine halbe Million Singles verkauft. Das ist beinahe unrealistisch. Selbst für gestandene Künstler wäre das nichts Normales. Wenn du dann aber im 'Auge des Sturms' stehst, dann passieren oft unrealistische Sachen." So hat er sich mittlerweile sogar ein bisschen an seine Popularität gewöhnt, da man "eine Distanz zu solchen Neuigkeiten" entwickele und "versucht, nicht alles zu hinterfragen."

Dass er seinen neuen Bekanntheitsgrad auch seinem Kollegen Sido (33, 'Bilder im Kopf'), mit dem er sowohl an 'Au Revoir' als auch vergangenes Jahr an dessen Song 'Einer dieser Steine' zusammenarbeitete, zu verdanken hat, ist ihm durchaus klar. So käme sein Erfolg zwar nicht "so ganz aus dem Nichts", wie er erklärte. "Aber der Bekanntheitsgrad, den ich jetzt habe, hat auf jeden Fall etwas mit Sido und den beiden Liedern zu tun, und dafür bin ich ihm auch dankbar."

Doch der Ruhm hat manchmal auch so seine Schattenseiten, wie der Musiker erst kürzlich in einem Interview mit 'NDR.de' verriet. So kann er nach eigenen Angaben schon mal unerträglich werden, wenn er zu viel über sich selbst reden muss. "Ich bin dann eine nervige Person", gab er zu und erklärte weiter: "Es ist halt unnatürlich, wenn man sich zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Wenn man zu viele Fragen gestellt kriegt, über sich und was man alles Tolles macht. Dann macht man sich gleichzeitig auch Gedanken darüber. Und irgendwann dreht sich das auch um sich selbst." So könne er dann manchmal "nicht mehr entscheiden, ob da noch ein Mikrofon ist oder ob mir mein Bassist beim Essen eine Frage stellt. Dann bin ich immer in einem komischen Interview-Modus. Das geht mir auch auf den Sack." Ein Dauerzustand sei dies jedoch nicht. "Man muss sich an diese Interview-Sache wieder von vorne gewöhnen und sich wieder runterziehen."

Viel Zeit, um zur Ruhe kommen und zu entspannen, hat Mark Forster zunächst auf jeden Fall erstmal nicht, denn seine Tour wird ihn noch bis zum 9. Oktober auf Trab halten und durch ganz Deutschland führen.

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