Mark Forster: "Homosexualität spielt keine Rolle"

Mark Forster
Mark Forster © Cover Media

Mark Forster (31) findet Schwulsein im Jahr 2015 völlig normal.

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Das ist ganz normal

Der Musiker singt in seinem Lied 'Flash mich' zwar über eine Frau, im dazugehörigen Video wird das Pärchen aber von zwei Männern gespielt. Diese "neue Ebene" aufzuzeigen war Mark besonders wichtig, denn heutzutage sollte man mit gleichgeschlechtlicher Liebe einfach kein Problem mehr haben, wie er findet. "Es geht um den ersten verrückten Sommer eines Pärchens. Und es spielt keine Rolle, ob es zwei Jungs oder ein Mann und eine Frau sind", stellte der Songwriter im Interview mit dem 'Gießener Anzeiger' klar."„Die Message des Videos ist einfach, Homosexualität spielt keine Rolle. Es ist keine Beschreibung der Problematik Schwulsein, Schwulsein ist normal. So empfinde ich das in 2015."

Allgemein könnte es für Mark Forster momentan eigentlich kaum besser laufen. Seit er letztes Jahr mit 'Au revoir' einen Hit landete, geht es mit der Karriere des Musikers steil bergauf. Das Lied holte Doppelplatin, ist zwei Mal für den ECHO nominiert, seine Konzerte sind in mehreren Städten ausverkauft und auch das Fernsehen klopfte schon bei ihm an: Seit Ende Februar sitzt er an der Seite von Grand-Prix-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut (23, 'Stardust') und Revolverheld-Frontmann Johannes Strate (34, 'Ich lass für dich das Licht an') in der Jury der Castingshow 'The Voice Kids'.

Junge Talente fördern zu können, gefällt ihm besonders an seinem neuen Job. "Bei 'The Voice Kids' geht es nicht um einen Plattenvertrag, um die große Karriere, sondern um die Entwicklung – und das ist das Schöne", freute er sich. "Es geht darum, in dem Moment zu zeigen, was man drauf hat und sich ein Feedback zu holen. Das finde ich, ist das Schöne, da stehe ich zu."

Von seinem großen Erfolg fühlt sich Mark indes manchmal immer noch überrumpelt. So verriet er der Zeitung 'Passauer Neue Presse' kürzlich, dass er mit seinem Erfolg "überhaupt nicht" gerechnet hätte. "Damit kann man auch nicht rechnen, selbst wenn man größenwahnsinnig ist", betonte er und gestand dann: "Ich laufe immer noch mit offenem Mund herum. Wie im Disneyland: vom Zuckerwattestand zur Achterbahn. Ja genau, ich lebe im Disneyland. Und bin immer noch nervös, bei jedem Auftritt."

Hoffentlich nicht allzu sehr, denn im Rahmen seiner Tour hat Mark Forster ja noch ein paar Termine vor sich: Das letzte Konzert findet dann am 18. März in Berlin statt.

Cover Media

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