Marilyn Manson: Ich glaube an Aliens

Marilyn Manson
Marilyn Manson © Cover Media

Marilyn Manson (46) glaubt an das Übernatürliche und an gute sowie böse Kräfte.

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Höhere Mächte existieren

Der Goth-Sänger ('Tainted Love') hatte früher ein großes Problem mit organisierten Religionen, doch mit dem Alter begann er, diese Abneigung auf eine andere Art auszudrücken. Heute ist er offen in Bezug auf die Dinge, an die er glaubt - wie an die Alchemie und teilweise an die Astralreise, selbst wenn er nicht gerne öffentlich große Reden darüber schwingt. "Ich glaube an Dinge jenseits des Fassbaren: Aliens, Engel, Dämonen, was auch immer sie sind", gestand er im Gespräch mit dem 'Paper'-Magazin. "Sitze ich herum, male Pentagramme und zünde Kerzen an? Nein, das ist für die Idioten."

Der Entertainer stimmt auch nicht der Vorstellung von Gott zu, wie ihn viele Leute sehen. Marilyn bezeichnete es als "dumm" von den Menschen, anzunehmen, dass jemand die Bedeutung des Lebens mit ihnen teilen würde.

Darüber hinaus klärte er auch auf, wie er sich selbst sieht - er betonte, dass er ein Rockstar und kein Promi sei.

Momentan rührt Marilyn die Werbetrommel für seine neueste Platte 'The Pale Emperor', was ihn zum Thema Musen brachte. Doch war es nicht etwa seine Model-Freundin Lindsay Usich (30), die die treibende Kraft hinter seiner neuen Musik war; stattdessen wollte der Künstler viel mehr etwas zeigen. "Ich würde nicht sagen, dass eine 'Muse' die Platte inspirierte, da ich es war, der wieder zu sich selbst kommen wollte", erklärte er. "Ich mag die Macht, mein Leben unter Kontrolle zu haben. Ich muss nicht gefoltert werden, um ein Künstler zu sein. Dieses Jahr wurde ich nicht gefoltert."

In sein neues Album könnte aber ein tragisches Ereignis mit einspielen: seine Mutter Barbara erlag vergangenes Jahr ihrer Demenz. Klar, dass sich ihr Sohn um den Tod seiner Mutter viele Gedanken machte - dies brachte ihn schließlich seinem Vater Hugh näher. "Ich sah die Vergänglichkeit in meiner Familie", so Marilyn Manson. "Ich denke, dass ich eine Verantwortung darin fand, eine Verantwortung mir selbst gegenüber. Ich wollte nicht, dass die Geschichte hundsmiserabel endet."

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