Mariah Carey über 'Precious - Das Leben ist kostbar': "Es war super, hässlich auszusehen"

Mariah Carey: Warum es schön war, hässlich zu sein
Mariah Carey in dem Film 'Precious - Das Leben ist kostbar' (2009) © Splash News/Lionsgate

Seit unglaublichen 26 Jahren ist die heute 46-jährige Mariah Carey schon im Musik-Business tätig. Doch inzwischen sorgen zusehends andere Diven für Aufsehen, Taylor Swift (26) etwa. Überhaupt hat sich der Markt in der letzten Zeit stark verändert. Kein Grund aber für Carey, sich übermäßig große Sorgen um das Musikgeschäft als solches zu machen, wie sie im Interview mit der "Welt am Sonntag" verriet.

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Diva im Interview

"Wir haben inzwischen nun mal eine andere Situation, die digitale Technologie hat alles verändert. Jeder muss sich damit auseinandersetzen. Das ist nicht mehr zu vergleichen mit den Zeiten, in denen ich anfing. Die Leute gehen heute eben nicht mehr in einen Plattenladen."

Ein Erfolgsgeheimnis ihrer langjährigen Karriere plauderte sie auf die Frage, wie sie stets die "übermenschlich hohen Töne" treffe, auch aus: "Ich versuche, so viel wie möglich zu schlafen. Und am Tage vor dem Auftritt spreche ich so wenig wie möglich."

Auch eine Diva, die mit allen Wassern gewaschen ist, kann aber noch nervös gemacht werden. 2009 etwa, als sie zur Amtseinführung des heutigen Präsidenten Barack Obamas (54) sang: "Ein absolut überwältigender Moment", erinnert sich Carey. "Ich werde nie vergessen, wie ich an dem Tag ,Hero' sang. Ich habe Obama inzwischen mehrmals getroffen. Zwei Jahre später sang ich dann beim Weihnachtsfest im Weißen Haus - und war da noch nervöser als bei dem Auftritt zur Amtseinführung."

 

Mut zur Hässlichkeit

 

Auch ihre Beteiligung am Independent-Film "Precious - Das Leben ist kostbar" kam zur Sprache. Viele Zuschauer staunten nicht schlecht, als sie darin die stets bestens gestylte Diva in ungewohnter Rolle zu sehen bekamen, erinnert sich Carey zurück: "Es war super, hässlich auszusehen. Ein bisschen geschminkt war ich allerdings schon - mit roten Augenrändern und Damenbart. Viele Leute haben mich darauf angesprochen: 'Du siehst so hässlich aus in diesem Film.' das war für mich das größte Kompliment. Ich habe es geliebt."

Wie Jennifer Lopez sowohl als Musikerin, als auch im Schauspielfach zu überzeugen, das sei damals ihr Ziel gewesen. Allerdings gab es ein kleines Handicap: "[Ich] bin kurz nach dem Drehschluss von ,Precious' mit meinen Zwillingen schwanger geworden. Und als ich dann zwei Babys im Haus hatte, blieb keine Zeit mehr für Dreharbeiten."

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