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"Underworld: Blood Wars": Kate Beckinsale zwischen allen Fronten
Wird von allen gejagt: Vampirdame Selene (Kate Beckinsale) © 2016 Sony Pictures Releasing GmbH, SpotOn

Teil fünf der Vampir-Saga

Wer dachte, dass die "Underworld"-Saga nach den ersten vier Teilen auserzählt war, hat sich gewaltig getäuscht. Am 1. Dezember kam mit "Blood Wars" der fünfte Teil in die deutschen Kinos. Doch kann er mit den anderen Teilen mithalten?

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Die Handlung von "Underworld: Blood Wars" setzt am Ende des bereits vier Jahre alten Vorgängers ein. Vampirkriegerin Selene (Kate Beckinsale) ist auf der Flucht und wird von allen gejagt. Schließlich hat sie einige der ältesten Vampire auf dem Gewissen und noch dazu mit ihrem Werwolf-Vampir-Hybrid-Lover Michael (Scott Speedman) ein Kind gezeugt, das sowohl die Existenz der Vampire, als auch die der Lykaner (Werwölfe) irgendwie bedroht. Nur mit Hilfe von David (Theo James) konnte Selene ihre Tochter in Sicherheit bringen - weiß aber zu ihrem Schutz nicht, wo sie sich aufhält.

Beide Lager sind nicht gut auf Selene zu sprechen. Die Vampire haben sie ausgestoßen und die Lykaner jagen sie auch. Denn der neue Lykaner-Boss Marius (Tobias Menzies) will das Blut ihrer Tochter und vermutet, dass die ehemalige Todeshändlerin ihren Aufenthaltsort kennt. Marius hat sein Rudel neu organisiert und die Vampire stark dezimiert, sodass die verbliebenen Vampire keine andere Wahl haben, als Selene zu begnadigen, damit sie eine neue Generation von Kriegern ausbildet. Was folgt sind Intrigen, Verrat und ein bisschen Hokuspokus...

Zurück im Latex-Suite: Kate Beckinsale
Zurück im Latex-Suite: Kate Beckinsale Exklusiver Trailer zu 'Underworld: Blood Wars' 00:01:56
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Eine extra Portion Sex

Während "Underworld: Awakening" im Grunde nur eine Aneinanderreihung von blutrünstigem Gemetzel war, setzt "Blood Wars" auf eine konkrete Storyline und Szenen mit Dialogen, die den allerersten Teil der Saga huldigen. Das tut dem Film gut, doch hätte Regisseurin Anna Foerster ("Outlander") der Handlung an einigen Stellen etwas mehr Zeit geben können, um der meist sprunghaften Erzählweise entgegenzuwirken. Es gibt in kurzen 92 Minuten so viele Enthüllungen und unerwartete Wendungen, dass dem Zuschauer schnell der Kopf raucht.

Auch die Charaktere sind sehr stereotyp angelegt und dermaßen opportunistisch, dass es stellenweise ins Absurde abrutscht. Da hilft es nicht wirklich, dass der Cast mit hochkarätigen Schauspielern gespickt ist. Zum Beispiel liefert "Game of Thrones"-Darsteller Charles Dance eine Top-Leistung ab. Apropos "Game of Thrones": Die Filmemacher haben sich nicht nur an den Schauspielern der Hit-Serie bedient. Es gibt zudem eine extra Portion nackte Haut zu sehen und Leichen werden auf mystische Weise wieder erweckt.

Fazit

Der große cineastische Wurf ist mit dem fünften Teil nicht gelungen, doch "Underworld: Blood Wars" ist trotz aller Schwächen für kurzweilige Unterhaltung gut. Die Action kommt dabei keineswegs zu kurz. Selbst den Cliffhanger am Ende, der den Weg für eine weitere Fortsetzung freimacht, kann man verzeihen.

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