Maria Höfl-Riesch: Man soll gehen, wenn's am Schönsten ist

Maria Höfl-Riesch
Maria Höfl-Riesch © Cover Media

Maria Höfl-Riesch (29) beendet ihre aktive Sportkarriere.

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Karriereende

"Die Leidenschaft für das Skifahren war immer da. Nach der Goldmedaille von Sotschi habe ich überlegt, mich nochmal mit meinem Team zusammengesetzt. Aber die Entscheidung ist gefallen: Ich setze meine Karriere nicht fort" - mit diesen Worten bestätigte die erfolgreiche Skirennfahrerin ihr Karriere-Ende in einer Pressekonferenz heute Mittag. Ihr Erfolg von Sotschi, wo sie Gold in der Kombination und Silber im Super-G gewann, ist wohl der schönste Abschluss, den sich die Ausnahmesportlerin wünschen kann. Sie erklärte dazu: "Man soll bei solchen Entscheidungen auf sein Bauchgefühl hören, und nach Olympia war mein erster Gedanke, Schluss zu machen. Für das Gold in Sotschi habe ich alles getan, das war eine riesige Befreiung. Man soll dann aufhören, wenn es am schönsten ist. Und das war das Schönste."

Im Alter von 16 Jahren ging Höfl-Riesch in ihrem ersten Weltcup-Rennen an den Start, ganze 81 Mal schaffte sie es seither aufs Siegertreppchen.  

DOSB-Präsident Alfons Hörmann, der ebenfalls auf der Pressekonferenz anwesend war, fand nur lobende Worte für die scheidende Skiläuferin: "Das ist ein einschneidendes Erlebnis, aber ich habe vollen Respekt vor der Entscheidung von Maria. Es geht eine Sportlerin, die das vergangene Jahrzehnt im Alpin-Sport geprägt hat."

Was Maria Höfl-Riesch in Zukunft machen wird, steht noch nicht fest. Klar ist allerdings, dass sie voller Stolz auf ihre Laufbahn zurückblickt: "Wenn mir am Anfang meiner Karriere jemand gesagt hätte, dass ich solche Erfolge feiern würde, hätte ich das nicht geglaubt", betonte die Powerfrau aus Garmisch-Patenkirchen dann auch.

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