Maria Furtwängler: Realer Bundeswehr-Tatort 

Maria Furtwängler: Realer Bundeswehr-Tatort 
Maria Furtwängler © Cover Media

Maria Furtwängler (49) lobte das Entgegenkommen der Bundeswehr, die sie auf ihrem Luftwaffenstützpunkt den 'Tatort' drehen ließ. 

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Lindholm bei der Luftwaffe 

Am Sonntagabend [22. November] ermittelte die Schauspielerin als Kommissarin Lindholm wieder einmal. In der Folge 'Spielverderber' führten sie ihre Untersuchungen in einem Mordfall direkt zur Luftwaffe, wo sie unter den Soldaten und Soldatinnen den Mörder einer erschlagenen Frau suchte. Das Militär-Milieu bildet dabei die Hintergrundkulisse, beeindruckend sind insbesondere die Aufnahmen im Fliegerhorst. Einen Tag durfte das Team auf dem Luftwaffenstützpunkt der Bundeswehr in Wunstorf nahe Hannover drehen.

"Das Entgegenkommen und die Unterstützung der Bundeswehr war großartig. Wir haben in einer echten, aufgebockten Transall-Maschine gedreht. Dadurch wirkt alles sehr real. Andererseits auch herrlich unrealistisch. Was die Lindholm da am Schluss im Flieger macht, kann sonst eigentlich nur Bruce Willis", erklärte Furtwängler dazu im 'Bild'-Interview. 

Und was macht die Lindholm da am Schluss? Nach ihrem Geständnis stürzt sich die Mörderin alias Jasmin Gerat (36, 'Nicht mein Tag') aus dem Flugzeug und hängt noch kurz an der Hand von Kommissarin Lindholm, die sie (vergebens) zu retten sucht. Gesprungen ist Jasmin Gerat aber nicht wirklich: "Höhenangst habe ich zum Glück keine, aber schon allein beim Gedanken an einen Fallschirmsprung bekomme ich eine Panikattacke", sagte die Schauspielerin, die bei den Dreharbeiten im fünften Monat schwanger war. 

Ursprünglich hätte Sonntag ein 'Tatort' mit Til Schweiger (51, 'Honig im Kopf') laufen sollen, aufgrund der Terroranschläge von Paris wurde dieser aber verschoben. Sein Thema sei dem zu ähnlich gewesen, in Schweigers 'Tatort' geht es ebenfalls um einen terroristischen Angriff. Furtwängler war wie Schweiger mit der Entscheidung nicht unbedingt glücklich: "Ich kenne seinen Film nicht und kann es darum wirklich nicht beurteilen. Aber es ist für uns beide keine glückliche Entscheidung, würde ich sagen. Das ist halt der Unterschied zum Kino, wo der Produzent noch mehr Einfluss nehmen kann auf solche Entscheidungen als beim Fernsehen", sagte Maria Furtwängler im 'Focus online'-Interview und fügte hinzu: "Ja, es war sehr plötzlich. Vor allem finde ich es schade, dass wir den 'Tatort' deshalb den Soldaten in den beiden Fliegerhorsten, wo wir gedreht haben, nicht mehr vorab vorführen konnten."

Cover Media

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