Maren Gilzer: Das sagt sie über ihr TV-Aus bei 'In aller Freundschaft'

Maren Gilzer: Ist die Schauspielerin etwa zu alt für ihre Serien-Rolle?
Maren Gilzer ist enttäuscht © dpa, Peter Endig

Maren Gilzer ist enttäuscht

Maren Gilzer ist 54 Jahre alt und mittlerweile seit knapp 30 Jahren im Show-Geschäft. Doch die letzten Schlagzeilen um ihre Person sorgten für viel Wirbel: Angeblich wurde die Schauspielerin von der TV-Serie 'In aller Freundschaft' gekündigt, weil sie zu alt sei.

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Im Interview mit RTL sprach die Schauspielerin über ihre Enttäuschung: "Ich fühle mich nicht alt. Ich bin fitter als mit 30! Alle sind der Meinung, dass es eine Fehlentscheidung ist. Jetzt hoffe ich für die Serie, dass es der Serie gut tut." Vor sechzehn Jahren stand Maren Gilzer das erste Mal für 'In aller Freundschaft' vor der Kamera. Von der ersten Folge an spielte sie die beliebte Krankenschwester Yvonne Habermann. Doch nun soll ihre Rolle einer jüngeren Version weichen. Schauspielerin Sarah Tkotsch wird ihre Nachfolgerin und ist satte 28 Jahre jünger. Da stellt sich vielen die Frage, ob das Alter tatsächlich der Grund für die Kündigung war.

Auf die Anfrage von RTL hin hat der Sender 'MDR' nur das folgende Statement abgegeben: "Dass Maren Gilzer die Serie jetzt verlässt, hat tatsächlich nichts mit ihrem Alter zu tun.... Wenn man sich also entscheidet, dass man auch mal neue Gesichter sehen will, dann müssen dafür auch lieb gewonnene Charaktere die Serie verlassen."

Doch auch die finanziellen Hintergründe dürften eine Rolle gespielt haben, wie Maren selbst vermutet: "Die alten Schauspieler alte Verträge haben. Junge Schauspieler kosten nicht viel. 2 Fliegen mit einer Klappe. Wir werden jünger! Wir werden billiger!" Dabei haben ältere Schauspieler auch Vorteile. Die ehemalige Lotto-Fee weiß genau, was sie heute ausmacht: "Mit 30 war ich viel unsicherer. Mit 20 richtig dumm." Nach dem Serien-Aus hat es Maren Gilzer an das Theater verschlagen. Dort wird sie eine singende Schuhverkäuferin mimen. Eine Rolle ohne Altersbeschränkung.

Bildquelle: dpa

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