Marcus Mumford: Ich habe nichts zu sagen!

Marcus Mumford: Ich habe nichts zu sagen!
Marcus Mumford © Cover Media

Marcus Mumford (28) will nicht, dass die Leute auf das hören, was er sagt. Der Frontmann der britischen Band Mumford & Sons ('I Will Wait') und seine Kollegen Ben Lovett (28), Winston Marshall (26) und Ted Dwane (30) werden zwar gerne als musikalische Ikonen bezeichnet, von diesem Status ist Marcus allerdings nicht begeistert. "Wir wollen keinen Einfluss in der Kultur. Ich will wirklich nicht, dass die Leute auf das, was ich sage, hören. Ich wollte nicht zu einer Art kulturellem Führer oder einer Inspiration werden ... oder zu einer Stimme einer Generation, schei* auf das!", so Marcus im Interview mit dem 'Q'-Magazin. "Ich liebe es, dem zuzuhören, was Noel Gallagher zu sagen hat. Oder Kanye West, er ist direkt, eine kulturelle Ikone. Und er will das auch sein. Aber ich bin daran nicht interessiert. Ich will einfach nur Musik machen. Ich will nur über Musik reden."

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Er will keine Ikone sein

Der Weg zum Erfolg war für die Band nicht immer einfach. Erwartungen mussten erfüllt werden und Kritiker Lügen gestraft werden. Ben Lovett dachte deshalb auch nie daran, Musik zu machen, um damit Geld zu verdienen. Auch Ted Dwane sieht das ähnlich. Für ihn sei Musik einfach nur eine Quelle des Glücks. "Heute ist alles anders. Aber für uns geht es auch irgendwie ums Ganze", erklärte er. "Ich wäre unglücklich, wenn ich das nicht machen könnte. Im Grunde sucht man doch nur nach Glück, oder nicht? Ich denke, die Leute nehmen immer an, dass wir Hilfe bekommen haben, eine vetternwirtschaftliche Basis, dass es einfach für uns war. Das entspricht überhaupt nicht der Wahrheit. Wir haben auf so einigen Böden geschlafen, viele Fans bedrängt. Genau wie jede andere Band."

Seit Freitag [1. Mai] ist das neue Album 'Wilder Mind' von Mumford & Sons auf dem Markt.

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