Marco Reus: "Ich war viel zu naiv"

Marco Reus
Marco Reus © Cover Media

Marco Reus (25) hat zwar einen schicken Aston Martin, wird aber in nächster Zeit nicht selbst zum Fußballtraining fahren können.

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Fahren ohne Führerschein

Der BVB-Star bekam eine saftige Strafe von 540.000 Euro aufgebrummt, weil er keinen Führerschein besitzt und trotzdem mehrfach mit seinem Auto fuhr. Dem Nationalspieler wurde laut 'Bild' vorgeworfen, sich zwischen September 2011 und März 2014 vorsätzlich ohne Fahrerlaubnis hinters Steuer gesetzt zu haben.

Ihm wurde ein Strafbefehl von 90 Tagessätzen zugestellt. Der zu zahlende Betrag summiert sich auf 540.000 Euro und orientiert sich an Reus' Nettogehalt, was laut Staatsanwaltschaft zu der Zeit bei 180.000 Euro im Monat lag.

Doch wie kommt es, dass der so gut verdienende Fußballer keinen Lappen hat? Mit 18 Jahren meldete er sich zwar in einer Fahrschule an und absolvierte mehrere Fahrstunden, zur Führerscheinprüfung kam es jedoch nie. "Ich habe mich damals leider entschieden, diesen Weg zu gehen. Die Gründe kann ich heute selbst nicht mehr nachvollziehen", erklärte er zerknirscht gegenüber der Tageszeitung. Im Nachhinein ist er nun natürlich schlauer. "Heute weiß ich: Ich war in einer Situation viel zu naiv, das war eine Dummheit. Ich habe meine Lehren daraus gezogen."

Marco kann sich in den kommenden Monaten ja mit seinen geliebten Spielzeugautos trösten. Vergangenes Jahr erklärte er im Interview mit der 'Welt', dass er als kleiner Junge vor allem von den kleinen Flitzern begeistert war: "Speziell Spielzeugautos haben es mir angetan. Als Kind hatte ich unheimlich viele davon. Jetzt habe ich für einen Werbepartner sogar daran mitgewirkt, ein eigenes Spielzeugauto zu entwickeln." Gemeinsam mit der Firma Matell und vier jungen Gewinnern eines Internetwettbewerbes durfte der Mittelfeldspieler bereits ein exklusives Design für ein neues 'Hot Wheel'-Modell des Spielzeugfabrikanten entwerfen.

Die Sache mit den echten Autos ist aber nicht vom Tisch: Da er laut seines Anwalts keine Fahrsperre bekommt, kann Marco Reus bald wirklich seinen Führerschein machen.

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