Marc Anthony: Danke, Papa!

Marc Anthony
Marc Anthony © Cover Media

Marc Anthony (45) wurde von seinem Vater gewarnt, bloß an seiner Persönlichkeit "zu arbeiten", weil er als kleiner Junge "hässlich" war und sich deswegen nie auf sein Aussehen verlassen könne.

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Ich bin hässlich

Der zweifache Grammy-Preisträger ('My Baby You') war mit Schönheiten wie der ehemaligen Miss Universe Dayanara Torres (39) und Pop-Latina Jennifer Lopez (44, 'Dance Again') verheiratet. An seinem Aussehen liege das nicht, glaubt Anthony, der sich nicht der Illusion hingibt, der attraktivste Mann des Planeten zu sein. Daher nahm er den Tipp seines Vaters an: Er arbeitete intensiv an seinem Charme. "Die Leute, mit denen ich eine Beziehung geführt habe, sind Menschen. Sie sind keine Eroberungen", beharrte er gegenüber dem 'Men's Fitness'-Magazin, als er über sein Liebesleben ausgefragt wurde und gestand dann: "Mein Vater sagte mir immer: 'Sohn, ich bin hässlich und du bist hässlich - arbeite an deiner Persönlichkeit.' Das schwöre ich. Ich sagte ihm vor ein paar Monaten 'Papa, erinnerst du dich, was du mir gesagt hast, als ich klein war?' Er sagte 'Ich erzähle dir den Schei** heute auch noch!' Ich denke, es leistete mir gute Dienste, Selbstvertrauen ist eine mächtige Sache."

Als der Salsa-Star noch klein war, wurde er für seinen schmächtigen Körper gehänselt und selbst als er Sport machte, hatte er Probleme damit, Muskelmasse aufzubauen. Das ist ihm heute herzlich egal und er konzentriert sich lieber auf seine gemeinnützige Organisation Maestro Cares, die benachteiligten Kindern in Lateinamerika hilft. "Diesen Leute, die mich mobbten, wird [vermutlich] heute der Ar*** versohlt", sagte er. "Ich habe nichts zu irgendwem zu sagen. Um ehrlich zu sein bin ich bin stolzer auf die Arbeit, die meine Stiftung leistet. Momentan bin ich in der Dominikanischen Republik. Ich eröffne hier ein Waisenhaus … das ist der größte Schlag, den ich austeilen konnte."

Heutzutage treibt ihn die Charity-Organisation an, doch hatten solche Dinge früher keine Priorität in Marcs Leben. Bevor er Vater seiner fünf Kinder wurde, genoss er das wilde Party-Leben mit Promi-Freunden - übertrieb es aber glücklicherweise nie. "Wenn man das einmal aus seinem System bekommt, weiß man eher, wie man seine Prioritäten setzen muss. Momentan gibt es keinen Club, in den man mich einladen kann und der mich dazu bringt, mein Haus verlassen zu wollen. Da gibt es keine Zahl von Frauen, Yachten oder privaten was auch immer", stellte er klar. Schließlich habe er das alles schon durch. "Ich war dort. Ich denke, es ist nötig, es mal zu erleben, aber man muss einen Mechanismus haben, um damit Schluss zu machen. Ich überlebte es und jetzt ziehe ich meine Kinder vor, ich ziehe es vor, auf meinen Füßen zu stehen, ich ziehe es vor, die Ruhe zu finden. Eine ruhige Ecke zu finden und einfach mal den Mund zu halten", betonte Marc Anthony.

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