Manuel Charr: Ein interessantes Privatleben

Der Profiboxer Manuel Charr
Das Privatleben von Manuel Charr © picture alliance / rtn - radio t, rtn, patrick becher

Manuel Charr: Ausnahme-Boxer mit großem Mundwerk

Der Boxer Manuel Charr wurde 1984 unter dem Namen Mahmoud Omeirat Charr im libanesischen Beirut geboren. Mit sieben Geschwistern wuchs er in einfachen Verhältnissen auf. Seine Mutter ist Libanesin, sein Vater stammt aus Syrien. Charrs Vater kam 1986 im libanesischen Bürgerkrieg ums Leben. Drei Jahre später floh die Mutter mit sechs Kindern nach Deutschland. Zu den im Libanon zurückgebliebenen zwei Geschwistern hat der Boxer heute keinen Kontakt mehr.

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Familie Charr lebte zunächst im Berliner Bezirk Wedding und zog später ins nordrhein-westfälische Essen um. Dort wurden sie in einer Siedlung für Asylbewerber in einem Wohn-Container einquartiert.

2001 begann der jugendliche Charr mit dem Boxen und wurde 2005 Profi. Trotz erfolgreicher Karriere kam er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. 2006 wurde der Boxer des versuchten Totschlags angeklagt, weil er einen Mann mit einem Messer attackiert hatte. Charr plädierte auf Notwehr und wurde freigesprochen. 2011 wurde er erneut im Zuge einer Razzia gegen eine Autoschieber-Bande verhaftet. Nach drei Wochen jedoch wurde das Verfahren eingestellt und der Boxer aus der Untersuchungshaft entlassen.

Der Sportler ist mit der Schauspielerin Anna-Lea liiert, die auch unter dem Namen Amira auftritt. Das Paar trennte sich 2013, fand aber schließlich wieder zueinander. Der Trennungsgrund war ein Flirt des Boxers vor laufender Kamera, als dieser 2013 an einer Staffel der Realityshow ‘Promi Big Brother’ des TV-Senders Sat.1 teilnahm.

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