Mala Emde ging Anne Franks Lebensweg nach

Mala Emde
Mala Emde © Cover Media

Mala Emde (18) versuchte, die Gesichtszüge von Anne Frank (†15) zu lesen, um sie authentischer spielen zu können.

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Zur Filmvorbereitung

Gestern [18. Februar] lief das Dokudrama 'Meine Tochter Anne Frank', die erste deutsche Verfilmung der Lebensgeschichte von Anne Frank, in der ARD. Die Rolle der jungen Jüdin spielte Mala, die sich sehr sorgsam auf den geschichtsträchtigen Part vorbereitet hatte.

Im Interview mit der 'Bild'-Zeitung erzählte die Schauspielerin: "Ich habe ihr Tagebuch und eine Biografie studiert, habe mir Bilder von Anne angeschaut, um ihre Gesichtszüge zu lesen."

Natürlich besuchte die gebürtige Frankfurterin auch Annes Zuhause und außerdem mehrere Konzentrationslager, um sich noch tiefer in die Rolle hinein zu spüren. "In einem kleinen Team sind wir ihren Lebensweg nachgegangen, waren in Amsterdam, Westerbork, Bergen-Belsen, Auschwitz. Ich habe mir vorgestellt, mit Anne Frank an der Hand dort durchzugehen. Das hat mir geholfen", berichtete Mala.

'Meine Tochter Anne Frank' hatte es allerdings schwer im TV, denn die Konkurrenz war groß: Im ZDF startete die Champions League mit dem Achtelfinal-Hinspiel zwischen Schalke und Real Madrid und lockte laut 'Meedia.de' über 7,1 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Der Anne-Frank-Film mit Mala Emde konnte indes nur 3,06 Millionen Menschen begeistern - wer ihn nachträglich noch sehen möchte, kann das in der ARD-Mediathek tun.

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