Maggie Gyllenhaal hofft auf Diskussion

Maggie Gyllenhaal
Maggie Gyllenhaal © Cover Media

Maggie Gyllenhaal (36) musste sich im Zuge ihrer Rolle in 'The Honourable Woman' ganz neu über die Situation im Nahen Osten informieren.

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Über den Nahen Osten

Die Schauspielerin ('The Dark Knight') verkörpert in der Miniserie eine Frau, die sich für die Versöhnung zwischen Israel und Palästina einsetzt. Das kontroverse Thema regte Gyllenhaal als Vorbereitung auf ihrer Rolle zum Insichgehen an. "Die Rolle war nicht einfach. Um sie zu spielen, musste ich mich erst mal mit dem Thema beschäftigen. Ich musste mich ganz neu bilden. Jetzt fühle ich mich emotional stark involviert", erklärte sie im Interview mit der 'New York Post'.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation im Nahen Osten sind viele Menschen vorsichtig, ihre Meinung zu dem Thema zu äußern oder eine Position zu beziehen. Gyllenhaal hofft dennoch, dass die Serie den Weg für eine Diskussion ebnet. "Es ist komplex. Provokativ. Die Leute fürchten sich, preiszugeben, auf welcher Seite sie stehen. Unsere Szenen fordern dazu auf, das Gespräch zu suchen. Wir hoffen, Gesprächsthemen zu bieten und damit auf irgendeine Art und Weise etwas zu bewirken. Mein Job ist es, zu hoffen, dass das einen Dialog ins Rollen bringt", berichtete sie weiter.

Zu Beginn der Woche verärgerte der One-Direction-Star Zayn Malik (21, 'Best Song Ever') einige seiner Fans, nachdem er 'Free Palestine' twitterte. Daraufhin erhielt der Sänger sogar Morddrohungen, doch gleichzeitig eröffnete er damit eine Konversation über den Konflikt. "Zayn Malik, ignoriere die Hater, du bist die Definition deiner eigenen Meinung", riet ein Fan seinem Star.

Nicht nur Maggie Gyllenhaal ist offensichtlich daran interessiert, einen Dialog über den aktuellen Konflikt im Nahen Osten unter den Menschen zu erzeugen.

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