Maggie Gyllenhaal: Feministisch...

Maggie Gyllenhaal
Maggie Gyllenhaal © Cover Media

Maggie Gyllenhaal (36) lässt sich von einem Mann gerne die Tür aufhalten.

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... aber auch altmodisch

Die amerikanische Schauspielerin ('Schräger als Fiktion') stellt in ihren Filmen oftmals starke, selbstbewusste Charaktere da, mit denen sich die Schöne auch identifizieren kann. Wenn es um Feminismus geht, ist sich Maggie ihres Standpunktes allerdings nicht völlig sicher. "Ich habe komplizierte Ansichten, was Feminismus angeht", gestand sie im Gespräch mit der britischen Zeitschrift 'Stylist'. "Die Art, auf die Frauen heutzutage behandelt werden - [der Sexismus] ist viel subtiler." Weiter betonte sie, dass sie einem zu altmodischer Ritterlichkeit veranlagtem Mann niemals Vorwürfe machen würde. "Mir persönlich macht es nichts aus, wenn mich jemand 'Darling' nennt. Das entmächtigt mich nicht; ich mag es sogar, 'Darling' genannt zu werden. Oder wenn mir jemand die Tür öffnet - das stört mich nicht."

Trotzdem bekomme sie manchmal Sexismus am Set zu spüren, wie die Schwester von Hollywood-Schwarm Jake Gyllenhaal (33, 'Prisoners') durchblicken ließ. "Ich war auch mal in Situationen, in denen ich sagte 'Ich glaube, das hier funktioniert so für mich nicht' und wo ich dann das Gefühl hatte, dass ich als schwierig oder nicht umgänglich wahrgenommen werde. Wenn ich ein Mann wäre, hätte man das hingegen als 'interessante Zusammenarbeit' angesehen", seufzte die Darstellerin.

Wenn es um die Presse geht, so versucht sich Maggie lieber von dem, was über sie geschrieben wird, fernzuhalten - nicht immer mit Erfolg. "Ich versuche, das zu lassen, aber manchmal falle ich in dieses schwarze Loch", beichtete sie. "Ich versuche, nichts zu lesen, aber manchmal lasse ich mich da hineinziehen. Das passiert immer, wenn ich nach Liebe suche - dabei findet man dort keine Liebe."

Zwar kann die Leinwand-Virtuosin es nicht ausstehen, wenn sich ihr Paparazzi aufdrängen, auf Twitter gibt sie aber gerne selbst einen Einblick in ihr Leben. "Ich mag Twitter, weil ich mich manchmal von der Presse missverstanden fühle. Man gibt ein Interview und dann schreibt jemand etwas über dich und du denkst 'Was? Wie wurde aus dem, was wir besprochen haben, auf einmal das?' Twitter ist also eine Art, so etwas zu begradigen", rechtfertigte Maggie Gyllenhaal ihre Leidenschaft für das soziale Netzwerk.

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