Madonnas Skandal-Konzert: Die Geschichte hinter ihrem Absturz

Madonna in der Krise: Das steckt hinter ihrem Absturz
Madonna schaut bei einem Auftritt etwas zu tief in die Flasche © No Byline

Madonna-Fans dürften über die letzten Szenen der "Queen of Pop" mehr als bestürzt gewesen sein. Ein chaotischer Auftritt im Clowns-Kostüm mit mehrstündiger Verspätung, eine Performance mit Tequila auf der Bühne und stete Schimpftiraden über ihren Ex-Mann bestimmen die Schlagzeilen. Von der einstigen Star-Präsenz der Sängerin ist derzeit wenig zu erkennen. Der Sorgerechtsstreit um ihrem Sohn Rocco (15) scheint Madonna (57, "Bitch I'm Madonna") voll und ganz aus der Bahn zu werfen. Der 15-Jährige lebt aktuell bei seinem Vater Guy Ritchie (47, "Codename U.N.C.L.E.") in London und distanziert sich von seiner Mutter.

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Madonna: Sorgerechtsstreit um Sohn Rocco

 

Begonnen hatte alles im Dezember des vergangenen Jahres, als sich Rocco dazu entschließt, die "Rebel Heart"-Tour seiner Mutter zu verlassen, um bei seinem Vater zu leben. Weihnachten hatte Madonna angeblich sogar versucht gerichtlich dafür zu sorgen, dass ihr Sohn die Feiertage bei ihr verbringt - ohne Erfolg. Der Streit weitete sich auf die sozialen Medien aus. Auch versöhnende Instagram-Weihnachtsgrüße konnten die Stimmung nicht mehr entspannen. Im Gegenteil, die öffentlichen Familienfotos und Liebesbekundungen seien Madonnas Sohn peinlich, hieß es. Madonna behandle ihren Sohn wie eine "Trophäe" klagten Insider an, seine Mutter sei für den 15-Jährigen unmöglich zu ertragen. Bei seinem Vater hingegen könne Rocco ein ganz normales Leben führen.

 

Verteidigung auf Instagram

 

Im Januar schließlich hieß es, Guy Ritchie wolle das alleinige Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn beantragen. Ein herber Rückschlag für Madonna, die mit allen Mitteln dafür kämpfte ihren Sohn zurück nach New York zu holen. Zeitgleich hieß es zudem, Rocco habe seine Mutter auf Instagram blockiert - ob auf Wunsch seines Vaters, oder auf eigenen, das stellt jeder Medienbericht anders dar.

Deutlich wird jedoch, dass der mediale Druck auf Madonna wächst. In Artikeln wird sie als Rabenmutter dargestellt, kaum jemand sucht die Schuld nicht bei der Entertainerin. "Es ist möglich eine Entertainerin und zugleich eine gute Mutter zu sein", schrieb sie am 10. Januar verteidigend auf Instagram. "Es ist wirklich schade, dass wir nicht in einer Gesellschaft leben, die starke, unabhängige, alleinerziehende Mütter, die arbeiten, unterstützen!", führte sie weiter aus.

 

Erster Gerichtstermin verschoben

 

Erstmals verärgerte sie Fans schließlich gut zwei Wochen später. Bei einer Show in Atlanta kam sie Stunden zu spät, zahlreiche Besucher waren da schon wieder gegangen. Auch in Louisville, Kentucky und Nashville konnten ihre Konzerte angeblich nicht pünktlich beginnen. Hatte die Sängerin ganz einfach keinen Kopf für ihre Auftritte? Schließlich stand damals noch ein erster Gerichtstermin mit Guy Ritchie Anfang Februar an.

Dieser fand jedoch nicht statt, sondern wurde auf den 2. März verschoben. Währenddessen soll Madonna ihren Sohn sogar besucht haben. Doch auch danach soll dieser nicht gewillt gewesen sein, mit seiner Mutter zurück in die USA zu kehren. Madonna und Ritchie sollen zu diesem Zeitpunkt schon bereits nur noch über ihre Anwälte kommuniziert haben. Für ihren Sohn habe sie indessen einen Privatdetektiv beauftragt, schrieb "TMZ" schließlich. Dieser solle das Leben Roccos in London dokumentieren.

 

Madonna gibt ihren Sohn auf

 

Stand Ende Februar: Funkstille zwischen Madonna und ihren Sohn. Um diese zu durchbrechen, schickte die Musikerin einen Strom an Instagram-Nachrichten in die Welt hinaus. "Ich vermisse diesen Jungen, der so voller Liebe ist", "Ich hoffe wir sehen diese Löwen-Sonne bald wieder", "Du fehlst mir..." - nur zurück will Rocco offenbar immer noch nicht. Dafür eine Rüge vom Richter, der klarstellte, dass die beiden Elternteile doch endlich aufhören sollten, die familiären Probleme in der Öffentlichkeit auszutragen. Das Ergebnis der Anhörung: Rocco bleibt bis zu einem neuen Termin im Sommer zunächst in London, schließlich geht er dort zur Schule.

Nur wenige Tage später gestand sich Madonna laut der britischen Zeitung "Daily Mail" ein, den Kampf verloren zu haben und gab ihren Sohn unter einigen Bedingungen, die Ende März gerichtlich verhandelt werden sollen, frei. Resignation, oder Einsicht, dass die öffentlichen Debatten die Situation doch nur verschlimmern? Zumindest scheinen ihr die Turbulenzen ihres Privatlebens mehr und mehr zuzusetzen. Es bleibt zu hoffen, dass die Sängerin bald wieder auf den richtigen Weg zurückfindet.

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