Madonna: Kein Geschworenendienst

Madonna
Madonna © Cover Media

Madonna (55) ist anscheinend nicht für den Geschworenendienst geeignet.

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Zu große Ablenkung

In den USA kann jeder volljährige und gesunde Amerikaner zum Geschworenengericht einberufen werden und dies widerfuhr nun auch der Pop-Ikone ('Hung Up'). Wie ein rechtschaffener Bürger suchte die berühmte Blondine am Montag das entsprechende Gerichtsgebäude in Manhattan auf, um dort ihre Pflicht zu tun - wenn auch 30 Minuten zu spät. Zu stören schien das niemanden und letztendlich verzichtete man sogar auf Madonnas Dienste als Geschworene. Ein Sprecher des Gerichts verriet dazu der Zeitung 'New York Daily News': "Wir hatten heute ausreichend Geschworene und wenn wir sie gebraucht hätten, wäre sie in den Gerichtssaal geschickt worden. Wir hatten genug Geschworene und wollten keine weitere Ablenkung für das Gericht verursachen. Ihr wurde ihr Dienst angerechnet und wir freuen uns, dass sie gekommen ist." Zum Geschworenendienst kann die Musikerin nun erst wieder in fünf Jahren herangezogen werden.

Andere Berichte besagen derweil, dass Madonna Vorzugsbehandlung erhielt, als sie am Gericht ankam. Obwohl sie zu spät erschien und während der Sicherheitskontrolle aufgrund ihrer Halskette mehrmals durch den Metalldetektor musste und so für Verzögerungen sorgte, musste sie nicht wie alle anderen Besucher anstehen, sondern wurde direkt in ein privates Meeting mit dem Gerichtsvorsteher berufen. Marianne Pita, eine 57-jährige Professorin, die in der Schlange warten musste, beschwerte sich in der 'New York Post' und meinte: "Das ist ziemlich empörend! Wir haben alle einen furchtbar langen Tag vor uns und das scheint einfach nicht richtig. Alle sollten in derselben Schlange warten." Von Madonna selbst kam bisher keine Stellungnahme zu dem Vorfall.

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