Madonna ist frustriert

Madonna
Madonna © Cover Media

Madonna (56) findet, dass Frauen in der Gesellschaft nach wie vor die Gruppe bilden, die am stärksten ausgegrenzt wird.

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Thema Gleichberechtigung

Die Musikschönheit ('Ray of Light') sprach im Interview mit der neuen Ausgabe von 'Out' über ihre enge Verbindung zur Homosexuellen-Szene. Aber so sehr sie sich darüber freut, welche Fortschritte es im Bereich der Rechte von Homosexuellen gibt, Madonna ist zutiefst enttäuscht, wie es dagegen mit Frauenrechten aussieht.

"Homosexuellenrechte sind viel weiterentwickelter als Frauenrechte. Die Leute gehen mit der Schwulen-Community viel offener um als mit Frauen, Punkt … Diese Schwulen-Community hat es weit geschafft, die Gemeinschaft der Afro-Amerikaner, aber Frauen verhökern nach wie vor ihren Ar***", seufzte sie gegenüber dem Magazin. "Für mich bilden Frauen die letzte große Grenze … Frauen bilden immer noch die Gruppe, die am meisten ausgegrenzt wird. Man wird immer noch katalogisiert - entweder bist du noch immer Jungfrau oder eine Hure. Wenn du in ein bestimmtes Alter kommst, darfst du deine Sexualität nicht mehr ausleben, Single oder mit jüngeren Männern zusammen sein."

Die vierfache Mutter war in den vergangenen Jahren mit mehreren Männern zusammen, die deutlich jünger waren als sie. Schon früher erklärte sie, dass sie Probleme habe, Hetero-Männer kennenzulernen, mit denen sie etwas anfangen könne: "Ich hatte nicht das Gefühl, dass mich Hetero-Männer verstanden. Sie wollten einfach Sex mit mir. Schwule Männer verstanden mich und ich fühlte mich wohl in ihrer Gegenwart. Es gab da nur dieses eine Problem - sie wollten keinen Sex mit mir! Ein ziemliches Rätsel! Ich fragte mich, wie ich je ein Date bekommen sollte. Sollte ich mir vielleicht die Haare schneiden und ganz viel abnehmen, damit mich jemand mit einem Typen verwechselt und mich ausführt?", lachte Madonna.

Cover Media

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