Madonna bleibt bei ihren Worten

Madonna
Madonna © Cover Media

Madonna (56) steht zu ihren harten Worten bezüglich des Demo-Leaks.

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Sie fühlte sich terrorisiert

Vergangene Woche wurden 13 unfertige Songs der Pop-Ikone ('Girl Gone Wild') veröffentlicht, was dazu führte, dass sie am Samstag [20. Dezember] sechs fertige Titel selbst auf den Markt brachte. Die gestohlenen Songs waren Rohfassungen für ihr bevorstehendes 13. Studioalbum, das den Titel 'Rebel Heart' tragen wird, und sollten so eigentlich niemals das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Nachdem die Demos im Internet auftauchten, kritisierte Madonna den Leak auf Instagram aufs Schärfste und bezeichnete den Akt als "Vergewaltigung der Kunst" und als "eine Art von Terrorismus". Für diese Wortwahl geriet sie dann selbst in die Kritik, vor allem nach der Geiselnahme in Sydney vergangene Woche.

Doch die Sängerin steht immer noch zu ihren Worten.

"Offensichtlich gibt es eine Person oder eine Gruppe von Menschen, die dahinter stecken, die mich im Grunde genommen terrorisierten. Ich möchte nicht Besorgnis erregend klingen, aber das ist ganz klar, wie ich mich gefühlt habe. Es ist eine Sache, wenn jemand in dein Haus eindringt und ein Gemälde von deiner Wand stiehlt: das ist auch eine Verletzung, aber deine Arbeit als Künstler, das ist niederschmetternd", verteidigte die Queen of Pop ihre harschen Worte im Interview mit 'The Guardian'. "Ich bin ein künstlerischer Mensch, ich bin sehr expressiv. Es tut mir Leid, wenn meine Worte die Leute beunruhigen, aber so hat es sich angefühlt. Das war keine einvernehmliche Vereinbarung. Ich sagte nicht 'Hey, hier ist meine Musik und sie ist fertig.' Das war Diebstahl."

Außerdem soll sich Madonna Sorgen machen, dass der Leak keine einmalige Sache gewesen sein und ihr Computer und Telefon schon seit mindestens einem Jahrzehnt gehackt worden sein soll. So berichtete die britische Zeitung 'The Mirror', dass sich die Musikerin einmal sogar Sorgen machte, dass ein Mitglied ihres Teams mit jemand anderem zusammenarbeitete, um private Dinge an die Öffentlichkeit zu bringen.

"Es war nicht nur Musik", so Madonna gegenüber der Publikation. "Es kamen Bilder heraus, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Erst dann fing ich an zu denken 'Okay, was passiert hier? Was ist die Quelle des Leaks?' Das ist nicht nur eine Person, oder jemand, der neben mir in einem Büro sitzt oder jemand in einem Aufnahmestudio. Ich hatte früher schon Leaks, ein paar Wochen bevor ein Album auf den Markt kam, viele andere Künstler hatten das auch, damit müssen wir alle umgehen. Aber Songs in der frühesten Demoform zu haben, vom letzten März, das ist für mich extrem verstörend."

Obwohl der Leak dem Erfolg der sechs legal veröffentlichten Songs keinen Abbruch tat - die Tracks führten am Wochenende die iTunes-Charts in 36 Ländern an - hatte das Ereignis einen tiefgreifenden Effekt auf die Künstlerin. So denkt sie jetzt intensiv darüber nach, wie sie in Zukunft arbeiten will und glaubt, dass andere Stars ihrem Beispiel folgen werden müssen.

Doch zurzeit gibt es ja nicht nur Negatives im Leben von Madonna. Ein Lichtblick sind zum Beispiel immer ihre Kinder Lourdes (18), Rocco (14) sowie ihre Adoptivkinder David (9) und Mercy (8), die ihr auch Inspirationen für ihr neues Album geliefert hätten. "Ich bin ganz sicher nicht ständig in Nachtclubs unterwegs, aber meine Kinder schon. Meine Tochter und mein Sohn sind jetzt meine A&R-Leute [A&R-Manager suchen nach neuen Trends] Sie spielen im Haus und im Auto ständig Musik und ich frage dann 'Wer ist das? Wer macht das?' Sie bringen mir ständig Sachen", freute sich die stolze Mama über ihre Sprösslinge.

Wie Madonnas neues Album klingen wird, lässt sich durch die sechs bereits veröffentlichten Songs zumindest schon erahnen, für das vollständige Werk müssen wir uns allerdings noch etwas gedulden: 'Rebel Heart' soll im März erscheinen.

Cover Media

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