M.I.A. wütet gegen die VMAs

M.I.A. wütet gegen die VMAs
M.I.A. © Cover Media

M.I.A. (41) schimpfte auf die MTV Video Music Awards, weil ihr Video zu 'Borders' nicht nominiert wurde.

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Sie fühlt sich übergangen

Einen Tag nach der Bekanntgabe der Nominierungen machte die Sängerin ('Paper Planes') ihrer Wut via Twitter Luft. "M.I.A. - Borders ist nicht bei den VMAs dabei. Hahahaha!", schrieb sie und schimpfte weiter: "Rassismus, Sexismus, Klassizismus, Elitismus … Das ist das perfekte Beispiel von 'erlaubten' Stimmen gegen ausgeschlossene Stimmen. Auch wenn man Regie führt … es geht mir nicht um das Ego oder die Preise, aber die Künstler müssen auch wissen, dass sie nicht die gleiche Plattform wie große US-Künstler haben, denn das haben sie nicht." Abschließend fügte sie hinzu: "F*** die VMAs. Wir brauchen eure Anerkennung nicht!!!"

In ihrem Video 'Borders' sieht man die britische Rapperin mit einer Gruppe von Flüchtlingen, die auf der Suche nach einer neuen Heimat sind. Dazu rappt sie die provokativen Zeilen: "Politiker. Was ist los damit? Polizeischüsse. Was ist los damit? Identitäten. Was ist los damit? Eure Privilegien. Was ist los damit? Arme Menschen. Was ist los damit? Menschen in Booten. Was ist los damit?"

Vor wenigen Wochen erst wurde M.I.A. aus dem Programm des Afropunk-Festivals in London gestrichen. Sie selbst behauptete, der Grund dafür seien ihre Kommentare über die 'Black Lives Matter'-Bewegung gewesen. Im April erklärte sie dazu dem 'ES'-Magazin: "Es ist interessant, dass man in Amerika über das Problem von 'Black Lives Matter' sprechen darf. Aber werden Beyonce oder Kendrick Lamar sagen, dass die Leben von Moslems zählen? Oder syrische Leben? Oder dieses Kind in Pakistan? Das ist eine viel interessantere Frage."

Anschießend versicherte M.I.A. auf Social Media, dass sie mit ihrem Kommentar nicht die Bewegung 'Black Lives Matter' angreifen wollte.

Cover Media

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