Lupita Nyong'o: Seltsamer Ruhm

Lupita Nyong'o
Lupita Nyong'o © Cover Media

Lupita Nyong'o (31) hat das Gefühl, dass die Entertainment-Branche in ihrem Leben "explodiert" wäre.

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Immer noch surreal

Für die preisgekrönte Hollywood-Grazie ('Non-Stop') fing das Jahr unfassbar erfolgreich an und so wurde sie für ihre Darbietung in '12 Years a Slave' mit einem Oscar ausgezeichnet. Außerdem wurde sie das Gesicht des Beauty-Giganten Lancôme. Jetzt feiert die Leinwand-Darstellerin gerade auch noch ihr erstes 'Vogue'-Cover und ist auf der Titelseite der amerikanischen Ausgabe der Modebibel in einem lila gemusterten Kleid zu bewundern. Seitdem sie ein gefeierter Star wurde, hat sich in dem Leben des Nachwuchs-Talents viel verändert. "Es fühlt sich einfach so an, als ob die Unterhaltungsbranche in meinem Leben explodiert wäre. Die Leute, die so weit entfernt schienen, stehen ganz plötzlich vor mir und erkennen mich - bevor ich sie erkenne!", staunte sie im Gespräch mit dem Magazin und fügte hinzu, dass sie wusste, dass die Dinge eskalierten, als sie im Januar die SAG Awards besuchte. "Für einen Sekundenbruchteil sah ich mich um, um zu sehen, wen sie da fotografieren - und zwar mich! Das war, glaube ich, der Anfang vom Ende meiner Anonymität."

Lupita war bei der Preisverleihung der Star der Stunde und trat damit in die Fußstapfen von Jennifer Lawrence (23, 'Silver Linings'), die vergangenes Jahr den Oscar mit nach Hause nahm und von den Medien gefeiert wurde. Die junge Kollegin wurde vor allem auch für ihre liebenswürdige Tollpatschigkeit auf dem roten Teppich bekannt, doch Nyong'o glaubt, nicht so eine Souveränität wie Jennifer an den Tag legen zu können, wenn ihr auf dem Red Carpet so ein Malheur passiert. "Es ist nicht süß, wenn man hinter Jennifer Lawrence steht - es ist nicht süß, wenn man die Zweite ist!", scherzte sie trocken über ihre Freundin und sagte, dass die Zeit während der ganzen Award-Shows einfach unglaublich sei. "Nichts kann einen auf die Award-Saison vorbereiten. Der rote Teppich fühlt sich wie ein Kriegsgebiet an, außer, dass man nicht fliegen oder kämpfen kann; man kann da einfach nur stehen und es hinnehmen."

Noch heute kann die Oscarpreisträgerin nicht glauben, dass sie die goldene Trophäe gewonnen hat, und sie gab zu, dass Leute ihr immer noch erzählen müssen, was wirklich an dem Abend geschehen ist. Sie hielt eine bewegende Rede, doch alles, an was sie sich erinnern könne, sei, dass sie unsicher gewesen ist, ob wirklich ihr Name fiel. "[Es war] sehr verwirrend, sehr betäubend. Ich wiederholte einfach meinen Namen in meinem Kopf, also wusste ich nicht, ob ich meinen Namen gesagt habe, oder ob sie meinen Namen gesagt haben! Und dann schrie mein kleiner Bruder und die Zeit schien still zu stehen und da waren nur Geräusche in meinem Kopf", erinnerte sich Lupita Nyong'o an ihren großen Tag, der ihr Leben verändert hat.

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