'Lucifer': Serie mit Tom Ellis ist jetzt auch im Free-TV zu sehen

"Lucifer" startet auf ProSieben: So teuflisch gut ist die neue Serie
Tom Ellis als teuflicher Club-Besitzer © Warner Brothers, SpotOn

Deutsche Free-TV-Premiere

Endlich ist die US-amerikanische Serie "Lucifer" auch ins deutsche Fernsehen. ProSieben zeigte die erste Pilotfolge am 1. Februar ab 22:10 Uhr als Free-TV-Premiere, anschließend die erste reguläre Folge der ersten Staffel bis 23:15 Uhr. Die elf restlichen Folgen werden dann immer dienstags auf dem gleichen Sendeplatz ausgestrahlt.

In den USA war die Fox-Produktion ein großer Erfolg und erreichte Spitzenwerte von mehr als sieben Millionen Zuschauern. Derzeit läuft bereits die zweite Staffel der Drama-Serie mit anhaltendem Erfolg. Im Durchschnitt verfolgen knapp vier Millionen US-Bürger die Geschichten von Lucifer Morningstar. Doch um was dreht sich die teuflische Serie eigentlich?

Darum geht's

Lucifer (verkörpert von Tom Ellis, 38) ist mit seinem Leben in der Hölle unglücklich. Deshalb gibt er seinen Thron auf und gründet in Los Angeles zusammen mit der dämonischen Barkeeperin Mazikeen (Lesley-Ann Brandt, 35) den Nachtclub "Lux". Sein Verlangen, Schuldige zu bestrafen, hat er jedoch nicht verloren, weswegen er regelmäßig Detective Chloe Decker (Lauren German, 38) mit seinen übernatürlichen Fähigkeiten hilfreich zur Seite steht. Sein Bruder, der Engel Amenadiel (D.B. Woodside, 47), versucht unterdessen alles, um Lucifer in die Hölle zurückzuholen - damit er seinen Platz nicht einnehmen muss.

In der ersten Folge "Die teuflische Auszeit" wird die Sängerin Delilah auf offener Straße ermordet. Das Besondere: Lucifer ist so etwas wie ihr ehemaliger Chef, da die Künstlerin durch zahlreiche Auftritte in seinem Club zu einer kleinen Berühmtheit wurde und vom Leibhaftigen protegiert wurde. Der Mörder flieht vor den Augen Lucifers, der sich des komplizierten Falls annimmt. Doch alleine kann er seinen Widersacher nicht dingfest machen: Er ist auf die Hilfe von Detective Decker angewiesen.

Kontroverse in den USA

Zugegeben: "Lucifer" hat in seinem Heimatland nicht nur Fans. Der "American Family Association", eine ultra-konservative, christliche Organisation, ist die Ausstrahlung seit Beginn ein Dorn im Auge. Der Grund ist für Außenstehende zunächst schwer nachzuvollziehen: Die Macher würden den Satan als fürsorgliche und liebenswerte Person in menschlichem Gewand glorifizieren. Sie fordert eine Verbannung aus dem Fernsehprogramm mit Hilfe einer breit angelegten Unterschriftenaktion. Bislang allerdings ohne Erfolg. Ob sich auch hiesige Kirchenvertreter zu Wort melden werden?

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