Lorde: Twitter statt Interviews?

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Lorde © Cover Media

Lorde (17) sieht einen Wandel in der Berichterstattung über Promis und glaubt, Twitter könne herkömmliche Interviews bald ersetzen.

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Was bringt die Zukunft?

Die Nachwuchsmusikerin ('Royals') sorgte mit ihrem Debütalbum 'Pure Heroine' weltweit für Aufsehen und steht mit ihren Fans ganz selbstverständlich über soziale Netzwerke in Kontakt. Sie liebt die Freiheit, die ihr Twitter bietet und findet, dass der Trend, eigene Meinungen auf sozialen Netzwerken zu verbreiten, die herkömmliche Berichterstattung verändert. "Soziale Netzwerke ermöglichen es Künstlern, Interviews einfach auszulassen - wir brauchen die Zeitungen nicht mehr, um Pressemeldungen zu veröffentlichen, wir können das einfach selbst auf Twitter oder sonstwo machen. Aber es bedeutet auch, dass die Zeitungen nach mehr geifern und versuchen, einen Zugang zu bekommen, der noch persönlicher ist als etwas, was man auf Instagram postet. Es führt also dazu, dass alle ein bisschen aufgeschreckt sind", lächelte der Teenager im Interview mit dem britischen 'Stylist'-Magazin.

Der Neuseeländerin ist auch klar, warum Twitter für sie so ein wichtiges Werkzeug ist: "Ich war 10, [als Twitter aufkam], also wurde ich damit groß. Für mich ist es viel normaler als für andere Leute. Ich verstehe die Bedeutung von Sachen wie Twitter und dass die Leute das Gefühl haben, dich zu kennen und emotional in dich als Künstler und als Mensch investieren. Das ist cool. Ich mag es, Dinge mit Menschen zu teilen."

Lorde wird diesen Sommer von vielen Sachen berichten können: Sie reist auf verschiedene Festivals und gibt weltweit Konzerte. Auch wenn das Mädchen kein großer Fan von Interviews ist, sieht es das doch als kleinen Preis für die tollen Erfahrungen, die es sammeln kann, an. "Es haut mich nach wie vor von den Socken, dass ich an ausverkauften Orten in den verrücktesten Ecken der Welt spiele. Ich hätte diesen Ort nicht auf einer Landkarte zeigen können, aber diese Menschen kennen den Text eines Songs, den ich weit entfernt geschrieben habe. Ich kriege das nicht in meinen Kopf! Ich schätze, wenn es um das Leben in Privatsphäre geht, ist es eben ein kleiner Kompromiss", überlegte Lorde.

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