LL Cool J: Rüpel, Frauenversteher und Spießer in einem

Rapper LL Cool J
Der amerikanische Rapper LL Cool J © picture alliance / Birdie Thomps, Birdie Thompson

LL Cool J: Vom Gangster zum Familienvater

LL Cool J, mit bürgerlichem Namen James Todd Smith, kam am 14. Januar 1968 in New York City zur Welt. LL Cool J steht für „Ladies Love Cool James”.

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Er ist einer der erfolgreichsten Rapper weltweit, aber auch als Schauspieler bekannt. LL Cool J hatte keine einfache Kindheit im Stadtteil Queens. Eine Zeit lang musste er auf der Straße und in U-Bahn-Tunneln schlafen. Gewalt und Mord prägten seine Jugend. Mit vier Jahren erlebte LL Cool J ein Familiendrama mit, als seine Mutter und sein Großvater von seinem Vater lebensgefährlich angeschossen wurden. Nach diesem Verbrechen verschwand der Vater aus dem Leben des jungen LL Cool J. Seine Mutter lebte in den folgenden Jahren mit einem Physiotherapeuten zusammen, der LL Cool J physisch und verbal misshandelte. Die Mutter verließ diesen Mann, nachdem sie von den Übergriffen erfahren hatte, um das Wohl ihres Sohnes zu retten. Die traumatischen Erlebnisse und seine harte Jugend im Stadtteil Queens prägten jedoch das weitere Leben des Künstlers. Dennoch oder gerade deshalb wurde LL Cool J zu einer der schillerndsten Ikonen und einer der Pioniere im Hip-Hop. Musik half dem Rapper seine Jugendtraumata zu bewältigen.

LL Cool J ist seit 1995 mit seiner Highschool-Liebe Simone Johnson verheiratet. Er ist Vater dreier Töchter (Italia, Samaria, Nina Simone) und eines Sohnes (Najee).

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