"Literarisches Quartett": Harald Schmidt bleibt draußen

"Literarisches Quartett": Harald Schmidt bleibt draußen
Harald Schmidt wird nicht zur Stammbesetzung des "Literarischen Quartetts" gehören © ddp images

Harald Schmidt (57) will offenbar wirklich nicht mehr regelmäßig am späten Abend im Fernsehen auftauchen - auch nicht in der Neuauflage der bekannten Buchrezensionsrunde "Literarisches Quartett". Der Kopf des neuen TV-Quartetts, der Journalist Volker Weidermann (45), hat in der Wochenzeitung "Zeit" sein Team für den Neustart im Oktober vorgestellt. Schmidt war nicht dabei. Noch im April war heftig über einen Stammplatz für den Fernsehprofi in der Literaturrunde spekuliert worden.

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Stamm-Diskutanten stehen fest

Stattdessen sind nun zwei andere Experten mit an Bord: Die Moderatorin Christine Westermann (66, "Zimmer frei") und der Schriftsteller Maxim Biller (54, "Im Kopf von Bruno Schulz"). Der vierte Platz soll in jeder Ausgabe mit einem Gastdiskutanten besetzt werden. Denkbar ist also immerhin, dass Harald Schmidt der Sendung doch noch einen Kurzbesuch abstatten wird.

"Das Literarische Quartett" gilt auch heute noch - gut 13 Jahre nach seinem vorläufigen Ende - als eine der prägendsten Literatursendungen im deutschen Fernsehen. Das wichtigste Gesicht des Formats war stets Marcel Reich-Ranicki (1920 - 2013, "Mein Leben"). Er machte die Bücher-Runde mit seinem teils heftigen Kritiken zur Kultsendung. Das neue "Literarische Quartett" soll ab Oktober sechsmal pro Jahr im Berliner Ensemble aufgezeichnet und jeweils Freitagabend ausgestrahlt werden.

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