Lisa Kudrow verliert Gerichtsprozess

Lisa Kudrow
Lisa Kudrow © Cover Media

Lisa Kudrow (50) muss rund 1,17 Millionen Euro an ihren ehemaligen Manager zahlen.

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Ihr früherer Manager gewinnt

Der ehemalige Manager der Schauspielerin ('Friends') behauptete, dass sie ihm fünf Prozent ihrer Einnahmen aus der Zeit schuldete, während er noch für sie arbeitete. Am Mittwoch entschied das Gericht gegen Kudrow und ordnete an, dass sie umgerechnet 1.170.232 Euro an Scott Howard zahlen muss. Howard verklagte den Serienstar bereits im Jahr 2008, nachdem er im vorangegangenen Jahr gekündigt wurde. Laut 'Hollywood Reporter' hatten die beiden eine "mündliche Vereinbarung", doch Kudrow bestritt jegliche Abmachung. Zunächst sah es aus, als ob Kudrow den Fall für sich entscheiden würde, doch im August 2012 griff ein Berufungsgericht den Fall erneut auf. Die Begründung lautete, dass Howards Gutachter Martin Bauer, ein langjähriger Hollywood-Manager, von dem Verfahren "unsachgemäß ausgeschlossen" wurde. Während des Prozesses bezeugte Bauer, dass er noch nie eine Provision auf Grund einer Kündigung gestrichen hätte. "Diesen Deal würde ich nie machen", erklärte er damals der Jury. "Die einzige Konsequenz einer Kündigung sind die zukünftigen Projekte." Howard bezeugte, dass er mit seiner Klientin nie über Provisionen nach einer Kündigung gesprochen habe.

Kudrow räumte ein, dass sie eine Provision für die erste Runde der Rückstände zahlen wollte. Sie berichtete weiter, dass ihr ehemaliger Manager ihrer Anfrage nicht zustimmte, schließlich aber doch einwilligte.

Das Gerichtsurteil hätte aber sehr viel schlimmer für den Star ausfallen können: An einem Punkt der Verhandlungen sah es so aus, als ob Lisa Kudrow ihrem ehemaligen Manager 5,86 Millionen Euro schuldig sei.

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