Hollywood Blog by Jessica Mazur

Lindsay Lohan im Playboy, wer will das noch sehen?

von Jessica Mazur

Stell dir vor du ziehst dich aus und keinen interessierts. So ergeht es Lindsay Lohan im Moment. Seitdem bekannt ist, dass Hugh Hefner ihr knapp eine Million Dollar dafür bezahlt, dass sie sich für den Playboy auszieht, fragt sich ganz Hollywood: Warum nur? Weiß der Playboychef denn nicht, dass Lindsay gerade für umme in Downtown, LA Toiletten putzt?

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Ganz davon abgesehen, dass das Interesse daran, La Lohan ohne Kleider zu sehen, in Hollywood praktisch nicht vorhanden ist. Oder besser gesagt: nicht mehr. Schließlich spuckt jede gute Internetsuchmaschine bei der Anfrage Lindsay Lohan naked in weniger als 0.3 Sekunden jede Menge Treffer aus. Erst 2008 machte sich Lindsay unter dem Deckmantel der Kunst als Marilyn Monroe Look-A-Like nackig.

Im letzten Jahr tauchte sie dann oben ohne in dem Film Machete auf (auch wenn den kaum jemand gesehen hat), und nun ist der Playboy an der Reihe. So viel zum Thema (ich zitiere) Man wird mich niemals in einer Nacktszene sehen. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass es andere Möglichkeiten gibt, sein Talent zu zeigen. Klingt gut, aber wenn man sich sein Talent durch die Nase gezogen hat, ändern sich wohl die Ansichten.

 

Doch der Playboydeal hat natürlich auch etwas Positives. Mit einer knappen Million kann sie vielleicht endlich ein paar der vom Gericht verordneten Therapiestunden besuchen, die sie sich bislang angeblich nicht leisten konnte.

Auch wenn Lindsay Lohan mittlerweile seit Jahren nur noch mit ihren Sperenzchen in die Klatschspalten schafft, war Lindsay poses for Playboy trotzdem die Schlagzeile des Tages. Egal, ob E!News, Access Hollywood, CBS News oder die LA Times, sie alle berichteten über Lohans neuen Gig. Doch die Kommentare der Gossipfans waren fast überall dieselben. Von Who cares? über Wer will denn das noch sehen? bis hin zu Das ist der letzte Nagel in ihrem Karriere-Sarg. Hoffentlich ist danach endlich Ruhe Man hat den Eindruck, dass die hiesigen Medien noch immer versuchen, an Lindsay Lohans Celebrity-Status festzuhalten, während die Leser das Thema mittlerweile satt haben.

Aber bald ist Schluss damit. Vor Gericht erklärte Lindsays Anwältin nämlich letzte Woche, dass Lohan in den Staaten kaum noch Jobangebote bekommt und ihren Arbeitsplatz deshalb mehr und mehr nach Europa verlegen will, wo sie immerhin noch fürs Feiern bezahlt wird. Soll heißen: wir hier in den Staaten nehmen noch den Playboy in Kauf, und danach gehört sie ganz euch ;-). Viel Spaß.

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur.