Lindsay Lohan: Fatale Fehldiagnose

Lindsay Lohan: Fatale Fehldiagnose
© dpa, David McNew

Jahrelang falsch behandelt

Überraschende Wende im Fall Lindsay Lohan: Wie 'TMZ' berichtet, ist der Zustand von Lohan bei Weitem nicht so dramatisch, wie bislang in den Medien dargestellt. Hat die Richterin, die sie zu 90 Tagen Entzugsklinik verurteilte, also überreagiert? Davon jedenfalls sind Insider aus dem 'UCLA Medical Center', die mit Lindsays Fall vertraut sind, überzeugt.

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Auch die Ärzte sind inzwischen zu dem Urteil gekommen, dass Lindsay nicht abhängig ist. Dafür haben sie eine fatale Fehldiagnose richtig gestellt: LiLo ist in den Augen der Mediziner weder bipolar, noch leidet sie an Hyperaktivität oder Aufmerksamkeitsstörungen. Auch die Medikamente, die Lindsay hierfür vor Jahren verschrieben wurden, sind mittlerweile abgesetzt worden. Das Brisante: Wenn man diese Arzneien einnimmt, obwohl man eigentlich kerngesund ist, können ähnliche Symptome auftreten, wie nach Kokain- oder Crystal Meth-Konsum. Das erklärt der prominente Arzt Dr. Joe Haraszti dem Onlinedienst ‘TMZ’. “Sie fahren bis in die frühen Morgenstunden ziellos durch die Gegend, rauchen die ganze Nacht. Sie können sehr impulsiv werden.”

Lindsay Lohan: Fatale Fehldiagnose
© WENN.com, ZGLR

Auch Schlafstörungen können als mögliche Nebenwirkung auftreten. Da die Wirkung von Alkohol durch die Medikamente stark gehemmt wird, trinken Patienten automatisch mehr - "ein Teufelskreis“. Hätte Lindsay der Gefängnisaufenthalt erspart bleiben können, wenn man diese Fehldiagnose früher erkannt hätte?

Dem Fachpersonal zufolge leide Lindsay hingegen an einer Persönlichkeitsstörung, die insbesondere bei Kinderstars in Hollywood häufig vorkommt. Aufgrund der neuen Erkenntnisse plädieren die Ärzte dafür, dass Lindsay anstatt 90 Tage, nur 30 Tage in der Klinik bleiben muss, und ihre Behandlung danach außerklinisch fortgesetzt wird. Eine Entscheidung der Richterin ist bislang noch nicht gefallen.

Bilder: dpa und WENN

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