Lily Collins verzeiht Vater Phil seine frühere Abwesenheit

Lily Collins vergibt Papa Phil - zumindest ein bisschen
Lily Collins hat ihrem berühmten Papa Phil Collins einen offenen Brief geschrieben © Byron Purvis/AdMedia/ImageCollect, SpotOn

Offener Brief an den Pop-Star

Ob Phil Collins (66) nun gerührt ist - oder doch eher ein wenig aufgebracht? Der Popstar ("Take A Look At Me Now") hat von Tochter Lily (27) gerade erst einen offenen Brief mit sehr emotionalem Inhalt bekommen: In einem "Brief an alle Väter" in ihrem neuen Buch "Unfiltered", aus dem unter anderem die "Daily Mail" zitiert, verzeiht Lily Collins Papa Phil seine Abwesenheit in ihrer Jugend - rechnet aber auch noch einmal die Verfehlungen ihres Vaters auf. Phil Collins hatte seine zweite Ehefrau Jil verlassen, als die gemeinsame Tochter Lily fünf Jahre alt war.

"Weil mein Vater oft weg war, wollte ich alles vermeiden, was ihn noch länger fernhalten könnte", erinnert sich Lily Collins in ihrem Text. "Ich wurde besonders vorsichtig mit dem, was ich sagte und wie ich es sagte, aus Angst er könnte denken, ich wäre wütend oder liebte ihn nicht. Die Wahrheit ist: Ich war wütend."

"Ich vergebe Dir die Fehler"

"Ich habe erkannt, dass viele meiner tiefsten Unsicherheiten von den Problemen mit meinem Vater herrühren", schreibt Lily Collins weiter - keine ganz belanglose Aussage, angesichts der Tatsache, dass die 27-Jährige erst unlängst Probleme mit einer mittlerweile überwundenen Essstörung publik gemacht hat. "Ich habe mehr als ein Jahrzehnt gebraucht, um über einige von ihnen sprechen zu können (an anderen arbeiten ich noch) und um endlich den Mut zu finden, mit ihm darüber zu sprechen." Oft hörten Väter ohnehin nicht, was man ihnen wirklich sage wolle, erklärt sie ihren Lesern.

Lily Collins Fazit fällt ein wenig gemischt aus - wenn auch mit Tendenz ins Positive: "Wir treffen alle Entscheidungen und auch wenn ich einige von Deinen nicht entschuldige, können wir schlussendlich die Geschichte nicht umschreiben", schreibt sie an die Adresse Phil Collins'. Die Lösung liege nicht darin, ihren Vater zu ändern, sondern ihn zu akzeptieren, erklärt die Schauspielerin ("Love, Rosie") in ihrem Text. Und ringt sich dann doch noch zu den großen Worten durch: "Ich vergebe Dir, dass du nicht immer für mich da warst, wenn ich dich brauchte und dass du nicht der Vater warst, den ich erwartete. Ich vergebe Dir die Fehler, die du begangen hast."

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